FDP-Bundesparteitag

6 Delegierte aus Erfurt - namentlich aus dem Kreisvorstand Thomas L. Kemmerich (Kreisvorsitzender ), Anja Kolbe, Jürgen Lange, der Generalsekretär der Landes-FDP Patrick Kurth, sowie Heike Blodig von Sternfeld und Dr. Stefan Feuerstein - fahren vom 15. bis zum 17. Juni zum Bundesparteitag der Freien Demokraten nach Stuttgart. Insgesamt werden 18 Thüringer Delegierte vertreten sein. Mit im Gepäck haben die Liberalen mehrere Anträge: Nettoeinkommenssituation von geringen Arbeitseinkommen, die Verbesserung der frühkindlichen Bildung oder die richtige Weichenstellung für einen ehrlichen Wettbewerb auf dem Energiemarkt.


Die Liberalen rechnen laut Thomas L. Kemmerich damit, dass insbesondere die Thematik Mindestlohn intensiver diskutiert werde.
Dabei wendet er sich strikt gegen die Einführung von gesetzlichen Mindestlöhnen und fordert, ein existenzsicherndes Einkommen für Arbeitnehmer im Niedriglohnbereich durch Steuer- und Abgabensenkungen zu gewährleisten. "Jahrelang wurden durch steigende Sozialabgaben die Nettoeinkünfte der Arbeitnehmer abgeschmolzen und die Arbeit verteuert. Das muss ein Ende finden", so der Standpunkt der Kreisverbandes Erfurt.
Den Bundesvorsitzenden Guido Westerwelle wollen die Erfurter ebenso unterstützen, wie den Rest des Präsidiums. Für den Bundesvorstand werden die Delegierten erneut den Landesvorsitzenden Uwe Barth, MdB, vorschlagen.

Von dem Parteitag versprechen sich auch die hiesigen Delegierten neue Ansätze liberale Politik vor Ort. Denn die über einhundert Anträge des Antragsbuches geben genügend Anregungen.
"Dennoch ist unser Hauptanliegen, Erfurt und auch den Freistaat kompetent und tatkräftig zu präsentieren", so der Kreisvorsitzende der Erfurter FDP abschließend.