ERFURT. Die Forderung von Thomas L. Kemmerich: Für Erfurt kann durch die kurzfristige Umleitung über die Ausschilderung unmittelbarer Zufahrtsstraßen als Einbahnstraßen eine Entspannung auf den An- und Abfahrtsstraßen zum Messegelände erzielt werden. Wenn es nicht möglich ist, die Attraktivität der Landeshauptstadt-Messe durch gratis Parken zu steigern, dann soll nach Meinung der Liberalen mindestens eine Schranken-Alternative angedacht werden. Andere Städte sind beim Thema " Intelligentes Verkehrskonzept" weiter: Die Messen Hannover, Leipzig und München haben Vorbildcharakter. Bei Engpässen auf den Parkflächen regeln Verkehrspolizisten oder auch Servicekräfte die Blechkarawanen vom Gelände.

Das Problem: Jede stark frequentierte Großveranstaltung, egal ob Konzert oder Marketing-Ausstellung, hinterlässt einen bitteren Beigeschmack bei den Besuchern des Erfurter Messegeländes, die mit dem Auto anreisen. Sowohl An- als auch Abfahrt sind ohne lange Staus, Warteschlangen und Drängeleien fast nicht mehr möglich. Die Schrankenanlage, die sich mittels beglichenen Parkscheins öffnet, verschärft die Situation zusätzlich. Thomas L. Kemmerich, Chef der Erfurter Liberalen, kann den Frust der Lenker verstehen, nicht jedoch die Untätigkeit der Stadtoberen, diesem Umstand zu begegnen.

Mittel und Wege müssen sich finden lassen! Dazu erarbeiten die Freien Demokraten einen Antrag an den Stadtrat, um schnell und nachhaltig Lösungen anzuregen. Abwarten bis sich die Autokolonnen von selbst aufteilen, kann kein Ziel sein, so Kemmerich.

19. September 2008 Simon