ERFURT. Unbeeindruckt zeigt sich der FDP-Kreisvorsitzende Thomas L. Kemmerich von der Ankündigung des Bundeskartellamtes, die Energie-Giganten in Deutschland zur Räson zu rufen. "Ein funktionierender Markt bedeutet zwar nicht automatisch, dass die Preise billig sein müssen, dass sich jedoch der Markt für Strom und Gas in der Hand profitsüchtiger Großkonzerne befindet die ihre Preise zu Lasten der Kunden variieren, ist ein Zustand, dem bisher auch die Drohungen der Kartellwächter nichts anhaben konnten. Im Gegenteil!"

Bereits in einer der letzten Pressemitteilungen wies Kemmerich darauf hin, dass die Gesten des Entgegenkommens von Eon.Thüringen Augenwischerei sind: Zwar sinken die Preise für Gas ab Februar 2009 um vier Prozent. Verschwiegen wird jedoch die dreizehnprozentige Preisanhebung pünktlich zum 1. Dezember 2008. " Das sich die Monopolisten auf dem Energiemarkt derartig dreist bereichern, ist angesichts des stetig sinkenden Dollarkurses pro Barrel Rohöl nicht hinnehmbar," so Kemmerich. Der Liberale erneuert damit seine Forderung, die unsinnige Bindung von Öl- und Gas aufzuheben und endlich die Öffnung des Energiemarktes im Sinne der Verbraucher zu forcieren.

04. Dezember 2008 Simon