"Wir setzen uns FÜR etwas ein"

ERFURT. Die Ungleichberechtigung gegenüber Sozialpädagogen, einer Politik, die im pädagogischen Bereich Personal mit Hochschulabschluss fordert und eine noch immer katastrophale Bezahlung im Sozialbereich, waren die Hauptärgernisse der angehenden Erzieher, Altenpfleger und Sozialassistenten der Sankt Elisabeth Berufsschule in Erfurt, denen sie durch das Erstwählerprojekt auch gegenüber "echten" Politikern einmal Luft machen konnten.

Liberale Standpunkte vertrat Wirtschaftsfachmann Thomas L. Kemmerich (FDP) konsequent auch vor dem jungen Publikum und hielt mit Eigenverantwortung und individuellen Bedarfsanpassungen statt plakativer Zahlenjonglage gegen Linke-Cafés und Politikerkarrieren deren Höhepunkte sich im organisieren von Demonstrationen und Besetzen von DDR-Behörden ergehen.
Anstatt immer GEGEN ETWAS zu sein, verwenden wir unsere Energie FÜR ETWAS, betonte Kemmerich.