Positiver Trend für FDP bestätigt sich in aktuellen Umfrageergebnissen

ERFURT. Knapp zwanzig Prozent der Thüringer geben der FDP zur Landtagswahl 2009 eine oder beide Stimmen. In einer unabhängigen, repräsentativen Umfrage des Instituts für angewandte Marketing- und Kommunikationsforschung aus Erfurt äußerten jedoch auch etwa 30 Prozent, noch immer nicht zu wissen, neben wessen Namen bzw. welcher Partei sie ihr Kreuzchen setzen. In Thüringen profitieren die Liberalen von einem Trend, der sich auf Bundesebene ebenfalls bemerkbar macht: Die FDP steigert ihren Sympathiewert und stellt für zunehmend mehr Wähler eine echte Alternative dar.

Statt mit Klagen und unsinnigen Forderungen im Wahlkampfzirkus die Menschen mehr oder weniger gut zu unterhalten zeigt die FDP Haltung und arbeiten mit Hochdruck an ihrem Programm für die Zeit nach dem 30. August. Und das kommt an: Dafür, das Schulsystem zu belassen aber mehr in die Lehrerausbildung und bessere Unterrichtsbedingungen zu investieren, stimmten in der Gruppe der Erstwähler (bis 24) und deren altersmäßigen Eltern (40 bis 49) fast die Hälfte, nämlich 42,2 Prozent. Auch "Wirtschaft" als eine Kernkompetenz der FDP genießt bei den Befragten einen hohen Status. 67,7 Prozent empfinden dieses Thema als wichtig bis sehr wichtig, trauen der FDP zu, Thüringen mit zu regieren (65,2 %) und sind für mehr Verantwortung der Liberalen im Bereich der Thüringer Wirtschaft (37,1%).