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Wirtschaftspolitik

Krisenbedingte Folgekosten drücken auf Arbeitgeber

Pressestelle-Erfurt

Gestiegene Kosten müssen von der Gemeinschaft getragen werden

"Auf keinen Fall dürfen durch die Krise ohnehin in Mitleidenschaft gezogene Unternehmen zusätzlich durch die Steigung der Insolvenzgeldabgabe belastet werden", fordert der wirtschaftspolitische Sprecher der FDP-Fraktion im Thüringer Landtag, Thomas L. Kemmerich. Die jedes Jahr neu zu bestimmende Höhe für die Zahlung von Insolvenzgeld soll sich nach Plänen der Bundesregierung vervierfachen und damit von 0,1 auf 0,41 Prozent der Bruttolöhne steigen.

Damit entstünden den Arbeitgebern in Deutschland zwei Milliarden Euro an Mehrkosten, die in Kemmerichs Augen von der Gemeinschaft zu zahlen sind. Wie beim Kurzarbeitergeld auch, kann ein Ausgleich mit steigenden Fallzahlen für von Insolvenz betroffene Unternehmen gefunden werden. "Unser eigentliches Ziel muss es sein, den Motor unserer Wirtschaft zu bestärken", argumentiert Kemmerich. "Mit dieser Maßnahme erreichen wir das ganze Gegenteil!"

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