Image-Kamapgne 2010
Logo Denkfabrik Thüringen
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Bei Null anzufangen missachtet jahrelange Arbeit und verursacht unnötige Kosten

Seit 2001 läuft die "Denkfabrik-Imagekampagne" des Thüringer Wirtschaftsministeriums und hat trotz hoher Kosten von jährlich etwa einer Million Euro mittlerweile einen bleibenden Eindruck hinterlassen, nicht nur im Freistaat selbst. "Willkommen in der Denkfabrik" gewann neben zahlreichen Auszeichnungen auch den Politikaward 2003. Das dieser Slogan ganz neu und ganz anders werden soll, ist für den wirtschaftspolitischen Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Thomas L. Kemmerich, nicht nachvollziehbar: "Der Gestaltungswille (Das Geltungsbedürfnis?) unseres Wirtschaftsministers kennt nicht einmal dort Grenzen, wo es keinen Bedarf und vor allem auch kein Geld gibt," wundert sich der Liberale über die Marketingambitionen von Matthias Machnig und gibt zu bedenken, dass "die dafür im Haushalt 2010 bereits eingestellten Euromillionen genauso gut eingespart werden können um die Thüringen drohende Rekordverschuldung zu begrenzen."

Für den Wirtschaftsexperten der FDP ergibt es keinen Sinn, das Projekt an diesem Punkt generell in Frage zu stellen. "Jahrelange Arbeit erzielt erste Früchte und soll nun nicht gut genug sein, um die Potentiale einer Region zu bewerben, die sich mit der Marke "Denkfabrik" identifiziert?", fragt Kemmerich und gibt zu bedenken, dass man die Inhalte der Werbestrategie nicht außer Acht lassen darf: "Hier gibt es für Herrn Machnig genug Baustellen, auf denen er sich verewigen kann!"