"wirtschaftlich gläserne" Mitarbeiter verursachen noch immer hohen Zeitaufwand

Hochsensible Daten von Arbeitnehmern in Deutschland auf Jahre im Voraus zu speichern, hält auch der wirtschaftspolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Thomas L. Kemmerich, für äußerst bedenklich. Im Kern sollte mit den Elektronischen Entgeltnachweisen die jährliche Papierflut eingedämmt sowie bürokratische Wege vereinfacht und verkürzt werden.

"Nun wird aber klar, das man mit ELENA ein Projekt angeschoben hat ohne vorher genau zu überlegen, welche Daten wirklich sinnvoll und welche eher bedenklich und nicht zur Massendatenspeicherung geeignet sind", so Kemmerich. Nicht nur die Übermittlung des Kündigungsgrundes, auch die elektronische Bewahrung von Abmahnungen und Fehlzeiten stellen in den Augen des Liberalen einen eklatanten Verstoß gegen die informelle Selbstbestimmung dar.
Zudem kritisiert Kemmerich, selbst Unternehmer, den Zeitaufwand, den ELENA gerade in kleinen und mittleren Unternehmen noch immer, verursacht. "ELENA gehört auf den Prüfstand" ist seine klare Forderung!