FDP-Wirtschaftspolitiker fordert striktes Einlenken von Minister Machnig

Wenn der geplante Börsengang zusammen mit den zurückgezahlten 5,8 Milliarden Euro an Hilfsgeldern aus Kanada und Amerika, aber auch die erwartet guten Zahlen für das erste Quartal 2010 außerhalb Europas, mit denen GM Werbung in eigener Sache macht, Wirtschaftsminister Machnig noch immer auf deutsche Staatshilfen pochen lassen, empfiehlt der wirtschaftspolitische Sprecher der Thüringer Liberalen, Thomas L. Kemmerich, dringend ein neues Zeitungsabonnement, um nachlesen zu können, wie selbstbewusst sich der Opel-Mutterkonzern auf dem Heimatkontinenten gibt. Von Liquiditätsproblemen keine Spur!

"Wer seine Geschäfte jenseits der europäischen Grenzen so gut lenken kann, wird selbiges auch innerhalb Deutschlands schaffen", setzt Kemmerich der uneingeschränkten Forderung der GM-Tochter entgegen, von den vier Bundesländer mit Opel-Standorten 1,8 Milliarden Euro an Staatshilfen zu verlangen. "VW, Daimler, Ford... andere Konzerne verbuchen steigende Absätze und wir zollen dem Anerkennung, indem wir dem strauchelnden Konkurrenten Opel den Rücken frei kaufen?", fragt Kemmerich in Richtung Wirtschaftsministerium und fordert: "Herr Machnig, stellen sie sich der Faktenlage und gehen sie entsprechend in die anstehenden Verhandlungen. Im Moment retten sie nichts außer ihrem Ruf als Antreiber!"