Stadtrat

Quartiersmanager und Sozialraumplaner sollen Ortsteilbürgermeister unterstützen

Um die anfallenden Aufgaben in den Stadtteilen von Erfurt auch in Zukunft ordentlich bewältigen zu können, ist die momentan pendelnde Schreibkraft für vier Stunden pro Woche, die jedem Ortsteilbürgermeister zu steht, viel zu wenig. Aus Sicht der Jugendhilfe, der Sicherheit und Ordnung, der Verkehrsplanung, der Einbeziehung der vorhandenen Vereine, Verbände, Bürgerbeteiligungen und Bürgeraktivitäten, der Seniorenarbeit und der ansässigen Unternehmer kann auf Quartiersmanager, wie sie im Haushaltssicherungskonzept der Stadt bereits eingeplant sind, nicht länger verzichtet werden.

"Raus aus dem zentralisierten Rathausstrukturen und hin zu den Bürgern - dafür sollen fünf Quartiersmanager und ein Sozialraumplaner Sorge tragen und Arbeitswege verkürzen - sowohl zum Oberbürgermeister als auch zu den Menschen," macht sich die FDP-Fraktion stark für das Vorhaben. Fraktionschef Kemmerich stellt aber auch klar, das damit nicht zwangsläufig neues Personal eingestellt werden muss. Zuerst soll der Mitarbeiter-Pool der Stadtverwaltung durchgesehen und Mitarbeiter entsprechend weitergebildet werden.