Mittelstand fordert klare Linie und vernünftiges Kommunikationskonzept

Ein klares "Nein!" kommt vom Vorsitzenden des Liberalen Mittelstandes Thüringen e.V. wenn es um die Erhöhung der Krankenkassenbeiträge geht. Solange es im Gesundheitsministerium kein mehrheitsfähiges Konzept gibt, macht sich nach Meinung von Thomas L. Kemmerich die Bundesregierung unglaubwürdig, wenn Projekte und widersprüchliche Meldungen im Staccato wechseln und die Bürger am Ende die eigenen Minister nicht mehr Ernst nehmen können. "Wie sollen auf dieser verpatzten Grundlage noch dringend notwendige Reformen umgesetzt werden?" fragt Kemmerich. So wie Rösler zitiert wird - greifbare Aussagen gibt es noch immer nicht - klingen die Ankündigungen eher halbherzig und reißen ein, was man während der Wahl vollmundig versprochen hatte.

Um das desaströse Spiel "Versprechen & Dementi" ad acta zu legen, muss für den Mittelstandsvertreter aus Thüringen zeitnah eine vernünftige Kommunikationsstrategie auf die Tagesordnung der FDP-Bundespartei. Kemmerich: "Wir alle dürfen das große Ganze nicht aus den Augen verlieren!"