Selbstständige Existenzen sind bedroht - Wahlfreiheit werdender Eltern eingeschränkt

Die Stadtratsfraktion der FDP steht hinter der Aktion "Aus dem Bauch heraus", mit der die Hebammen der Landeshauptstadt auf die Missstände in ihrer Berufsgruppe aufmerksam machen. Durch den gebetsmühlenartigen Verweis auf die Beitragsstabilität bei den Krankenkassen und horrend gestiegene Versicherungsbeiträge für freiberufliche Geburtshelfer, sind damit mehrere hundert Selbstständige Thüringerinnen in ihrer Existenz bedroht. Gibt es nicht bald eine politische Klärung, werden viele Angebote weg brechen. Fraktionschef Thomas L. Kemmerich:"Vo allem um das Erfurter Geburtshaus machen wir uns Sorgen. Fehlen die Hebammen, werden sich werdende Eltern die Frage nach der bevorzugten Entbindung nicht mehr stellen müssen - eine Klinik bleibt als Alternative. Das wollen wir nicht, sondern sprechen uns für die Wahrung der Angebots- und damit Wahlfreiheit aus."

Am 26. August 2010 wird sich auch Kemmerich auf den Weg machen um die Unterstützung der Liberalen gegenüber den protestierenden Hebammen während ihrer geplanten Aktion auf dem Erfurter Anger (15:30 bis 17:30 Uhr) zu bekräftigen und kündigt an, dass sich der Gleichstellungsausschuss des Thüringer Landtages dem er vorsitzt, in einer seiner nächsten Sitzungen dem Problem annehmen wird.

Weitere Informationen auf der Internetseite des Hebammenlandesverbandes Thüringen e.V.