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Mit 85 Prozent der Zuschüsse die der Platz an einer staatlichen Schule kostet, müssen Schulen in freier Trägerschaft auskommen - so auch die Regenbogenschule im Erfurter Norden, deren Elternverein Stadtrat Thomas L. Kemmerich in ihr buntes Haus eingeladen hatte. Neben der Vorstellung des Konzeptes, einem bunten Puzzel aus Ansätzen der Reformpädagogik, sah sich Kemmerich die in Eigeninitiative gestalteten Räume an und diskutierte mit dem Vorstand über die aktuellen Probleme der freien Schulen.

Nicht nur, dass finanzielle Belastungen zu tragen sind, auch die Unsicherheit in der zukünftigen Behandlung seitens des Thüringer Kultusministeriums schüren die angespannte Stimmung bei den "Freien". Denn noch ist nicht klar, ob die Landeszuschüsse sinken und die Gebühren für externe Prüfungen tatsächlich von der Schule zu zahlen sind.

Selbst Vater von sechs Kindern, zeigte sich Kemmerich begeistert von dem Engagement der Lehrer, Erzieher und Eltern, ohne deren redliches Bemühen die bunte Vielfalt der Schullandschaft so nicht erhalten bleiben könnte.


Internetseite der Freien Schule Regenbogen e.V.