Gigaliner bieten Volumen statt Masse
Gigaliner bieten Volumen statt Masse

Kemmerich bemängelt: Debatte wird zu oft mit falschen Argumenten geführt

Im Zuge der Verkehrsministerkonferenz auf Schloss Ettersburg bei Weimar, bei der das Thema "Gigaliner" auf der Tagesordnung stehen wird, appelliert Wirtschaftspolitiker Thomas L. Kemmerich noch einmal ausdrücklich, dem Konzept des Bundes zu einem deutschlandweiten Feldversuch mit Gigalinern gegenüber offen zu bleiben und endlich mit sachlichen Argumenten das Für und Wieder der Mega-Lastwagen auf unseren Straßen abzuwägen. Kemmerich betont: "Ein Bundesland, dass sich gern als `Logistik-Land` darstellen möchte, kann die Möglichkeiten, die sich Spediteuren mit Gigalinern eröffnen, nicht ignorieren."

Pressemitteilung der Fachhochschule Erfurt zur Studie "Gigaliner - Volumen statt Masse"

Artikel TLZ 8.10.2010 "Ramsauer weiter für Gigaliner-Test"

Die Einschränkungen und Auflagen für diese Art des Transportes bieten massive Einschränkungen, "und doch", so Kemmerich, "können entsprechende LKW-Gespanne entscheidende Lücken füllen". Als wirtschaftspolitischer Sprecher der FDP-Landtagsfraktion hat sich der Liberale mit Prof. Adler, der federführend an einer begleitenden Studie gearbeitet hat, intensiv über die Ergebnisse auseinander gesetzt und auch die betroffenen Logistiker aus dem Erfurter Umland angehört. Sein Fazit: Im Moment wird die Debatte zu einseitig vom Interessenverband "Pro-Schiene" geführt, Gigaliner als schreckenerregende Monster im Verkehrsnetz verteufelt. Die Sachargumente eröffnen ein ganz anderes Bild. "Ich kann nur hoffen, dass Minister Carius das erkennt!"
Als FDP-Wirtschaftsfachmann stellt sich Thomas L. Kemmerich hinter die Forderung, einen deutschlandweiten Feldversuch mit Gigalinern zu starten.