Forderungen von DIHK-Präsident sinnvoll - Reform der Einkommenssteuer muss rasch angegangen werden


Die Forderungen des Präsidenten des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) gehen für Thomas L. Kemmerich im richtigen Maß in die richtige Richtung und müssen nun in konkrete politische Zielsetzungen formuliert werden, um wichtige Reformen anzustoßen. Der Frankfurter Allgemeinen Zeitungen sagte Hans Dietrich Driftmann kürzlich, die Wirtschaft sei bereit, zur Gegenfinanzierung von Reformen auf Subventionen verzichten zu wollen. Er betonte aber auch, dass die Regierung die momentan gute Konjunktur nutzen muss, um die Weichen für dauerhaftes Wachstum zu stellen. Wie auch Kemmerich, wirtschaftspolitischer Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, baut Driftmann auf eine Neuausrichtung des Tarifverlaufs der Einkommenssteuer mit der Abflachung der steilen Progression im unteren und mittleren Bereich.
Nun, betont der Thüringer Liberale, muss geklärt werden, auf welche Subventionen seitens der Wirtschaft verzichtet werden könne, um rasch eine Reform der Einkommenssteuer angehen zu können. Das alles dürfe aber nicht von der Pflicht entbinden, so Kemmerich weiter, einen strikten Sparkurs einzuschlagen. Das Angebot des Subventionsverzichtes ist allenfalls als ein Entgegenkommen zu verstehen, um das Reformtempo zu erhöhen.