Kemmerich besorgt um Erfurts Image während Papstbesuch im September - Zwei Demos im Stadtbereich müssen zusätzlich abgesichert werden

"Die geplanten Demonstrationen der Thüringer Linken während des Papstbesuches in Erfurt widerspricht meinem Demokratieverständnis und macht die taktlose Anti-Haltung dieser Partei deutlich", kommentiert Stadtrat Thomas L. Kemmerich die Ankündigungen seitens der Anmelder, gegen Aussagen und Einstellungen des Oberhauptes der römisch-katholischen Kirche Plakate und Flaggen hissen zu wollen. Und weiter: "Wenn zehntausende von Pilgern friedlich für Menschlichkeit und ein tolerantes Miteinander in Erfurt Halt machen oder den Besuch des Papstes auf anderen Kanälen verfolgen, müssen die Linken einmal mehr beweisen, dass sie es verstehen, fremde Bühnen am Rande zu erklimmen um lautstark auf sich aufmerksam zu machen. Andere Möglichkeiten haben die innerstrukturell zersplitterten Sozialisten bisher nicht gefunden."

Kemmerich verweist zudem darauf, dass zur Absicherung der parallel laufenden Demonstrationen im Stadtgebiet Einsatzkräfte abgestellt werden müssen, um ein Ausufern der Proteste verhindern zu können. "Für mich eine Investition, die keinen Sinn macht. An diesem Tag haben die Ordnungshüter auch so genug zu tun." Da auch schon die Anwohner und Gewerbetreibenden Einschränkungen in Kauf nehmen, ist eine Einschränkung von Ort und Zeit dieser unangebrachten Versammlungen der Linken mehr als geboten.