FDP: "Förderung setzt am falschen Ende an"

"Machnigs Solarförderung setzt am falschen Ende an", kritisiert der Wirtschaftspolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion Thomas L. Kemmerich. Er solle besser Forschung und Entwicklung der Solarindustrie in Thüringen fördern, statt den Bau von immer neuen Solaranlagen mit chinesischen Modulen. "Das treibt über die Umlage für erneuerbare Energien nur die Strompreise in die Höhe", warnt Kemmerich. Forschung und Entwicklung seien es auch, was gutbezahlte Stellen in Thüringen schaffe. Wenn Minister Machnig nun aber die Parole ausgebe, es müsse Schluss sein mit privatem Engagement und stattdessen nur auf den Staat setzen will, sei das nicht sozialdemokratisch, sondern sozialistisch. "Da passen dann auch die chinesischen Module ins Bild". Die Antwort auf chinesische Massenproduktion sei nicht mehr Förderung sondern intelligente Lösungen des deutschen Mittelstandes. Eigenentwickelte, effiziente Solarmodule seien die Zukunft für Thüringen, ist der FDP-Wirtschaftsexperte überzeugt. "Würde Herr Machnig mal in den Thüringer Himmel schauen statt immer nur nach Berlin, wüsste er auch warum", so Kemmerich abschließend. (jp)