OB-Wahl 2012

FDP-Kreischef Kemmerich für Oberbürgermeisterwahlkampf in Erfurt nominiert - Vertrauen in Geschicke des Wirtschaftsprofis

"Um die vielen Baustellen, Projekte, Veranstaltungen und Pläne in und für Erfurt auch in Zukunft bezahlen zu können, muss die Finanzierung geklärt und die Einnahmen sinnvoll geplant werden, ohne weiterhin auf Kosten der Substanz zu leben." Für Sätze wie diesen applaudierten die über vierzig Anwesenden auf der Mitgliederversammlung der Erfurter Liberalen für ihren Kreischef. Nicht nur wirtschaftlichen Weitblick bescheinigten die wahlberechtigten FDP-Mitglieder der thüringischen Landeshauptstadt dabei Thomas L. Kemmerich und wählten ihn mit 27 von 28 Stimmen zur "Liberalen Alternative" für das Amt des Oberbürgermeisters. Auch dass hier jemand antritt, der sich bei Gegenwind nicht verbiegt, ist den Freidemokraten wichtig.

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TLZ vom 1.2.2012

"Damit ist es nun amtlich, ich werde im Wahlkampf antreten", bedankte sich Kemmerich für den großen Zuspruch der Liberalen. Mit dem Hauptaugenmerk auf eine vernünftige Haushaltspolitik und durch Sachverstand gelenkte Entscheidungen, weiß Kemmerich, dass seine thematische Schwerpunktsetzung weniger "sexy" ist, als die der politischen Konkurrenz. "Ich werde den Menschen aber nicht das Blaue vom Himmel herunter versprechen, solange diese Stadt ein ganz klar zu verortendes Ausgabenproblem hat", wird der Jurist deutlich.
Mit offenen Augen und dem Wissen, dass "wir es vom Ausgeben nicht haben" - so der griffige Spruch des Karnevalisten aus Leidenschaft - bleibt Kemmerich seinem Format treu und sieht es optimistisch: "Auch wenn es nicht einfach ist, den rot-rot-grünen Filz, in dem es sich Erfurt so schön bequem gemacht hat, mit harten Fakten und klaren Zielen zu durchbrechen, so ist mir dieser unbequeme Weg immer noch lieber. Denn er ist ehrlicher und die richtige Option, um diese Stadt zukunftsfest zu machen."