Hinsichtlich der Blockadehaltung der Oppositionsparteien zur Erhöhung der Verdienstgrenzen - bei Minijobs von 400 auf 450 Euro und entsprechend bei Midijobs von 800 auf 850 Euro - fordert der wirtschaftspolitische Sprecher der FDP-Fraktion, Thomas L. Kemmerich, die Unterstützung Thüringens im Bundesrat. Seit 2003 kam es zu keiner Anhebung der Verdienstgrenzen der Minijobs, kritisiert der Liberale. Während die Gehälter hingegen in den letzten zehn Jahren parallel dazu um über zehn Prozent gestiegen sind. "Dabei haben Minijobs zu einem großen Teil an den erfolgreichen Entwicklungen auf dem deutschen Arbeitsmarkt beigetragen. Das muss bei den über sechs Millionen Minijobbern auch ankommen und durch Anpassung gewürdigt werden", so Kemmerich.

Der Wirtschaftsliberale und Unternehmer bestätigt aus eigener Erfahrung: Die Erfolgsbilanz der Minijob zeigt, sie werden gewollt und gebraucht. "Bei der Bundesratsabstimmung Ende November muss Thüringen, die Leistungen der Millionen Menschen anerkennen und für die Heraufsetzung der Verdienstgrenze stimmen", so Kemmerich weiter.