Kreisvorstand

Die Erfurter FDP hat am Samstag Egidius Arens erneut zum Kreisvorsitzenden gewählt. Stellvertreterin wurde Ursula Linden, neuer Schatzmeister ist Andreas Möller. Arens setzte in seinem Resümee unterschiedliche Bewertungen für die vergangene Legislatur an. Einerseits sei es gelungen, den Kreisverband in ruhiges Fahrwasser zu manövrieren. Nach Turbulenzen bei der letzten Vorstandswahl 2003 habe sich der Kreisverband erheblich stabilisiert. Die Wahlkämpfe zur Landtags- und Kommunalwahl bezeichnete Arens als "ausgesprochen professionell". Die Wahlprogramme der Landespartei und des Kreisverbandes seien ausgezeichnet gewesen. Umso betrüblicher habe der Kreisverband die Wahlergebnisse aufgenommen. "Land wie Stadt hätten frischen liberalen Wind gebraucht. Dies zeigt die aktuelle Politik umso deutlicher.", sagte der Kreischef.

Die Erfurter FDP hat am Samstag Egidius Arens erneut zum Kreisvorsitzenden gewählt. Stellvertreterin wurde Ursula Linden, neuer Schatzmeister ist Andreas Möller. Arens setzte in seinem Resümee unterschiedliche Bewertungen für die vergangene Legislatur an. Einerseits sei es gelungen, den Kreisverband in ruhiges Fahrwasser zu manövrieren. Nach Turbulenzen bei der letzten Vorstandswahl 2003 habe sich der Kreisverband erheblich stabilisiert. Die Wahlkämpfe zur Landtags- und Kommunalwahl bezeichnete Arens als "ausgesprochen professionell". Die Wahlprogramme der Landespartei und des Kreisverbandes seien ausgezeichnet gewesen. Umso betrüblicher habe der Kreisverband die Wahlergebnisse aufgenommen. "Land wie Stadt hätten frischen liberalen Wind gebraucht. Dies zeigt die aktuelle Politik umso deutlicher.", sagte der Kreischef.


Arens übte zugleich Kritik. Eine Partei könne nur wahrgenommen werden, wenn sie in der Öffentlichkeit stattfinde. In der Lokalpresse fand der Kreisverband erheblich weniger Berücksichtigung, als erhofft. Auch die Mitgliedschaft müsse mehr für die Partei einstehen. Insbesondere mahnte er die Beitragsehrlichkeit an.

Generalsekretär Patrick Kurth ging in seinem Grußwort insbesondere auf die Situation des Bundes- und Landesverbandes ein. Politisch werde sich die Landesebene auf das Thema Mitteldeutschland konzentrieren. Die Bundes-FDP müsse mehr aus sich machen. In Anbetracht der schwierigen Aufgaben im nächsten Jahr, insbesondere mit Blick auf die Bundestagswahlen 2006, müsste das Personalangebot und politische Alternativen deutlicher aufgezeigt werden. Für den Landesverband stellten die Bürgermeister- und Landratswahlen 2006 die nächste Herausforderungen dar. Hier werde der Landesverband gemeinsam mit den Kreisverbänden für möglichst großen FDP-Zuspruch arbeiten.