Landtag

Ein Ende des jährlichen Zeitumstellungszirkuses fordert erneut der wirtschaftspolitische Sprecher der Thüringer FDP-Landtagsfraktion

ERFURT. "Die Effekte, die 1973 die Verlängerung der Arbeitszeit in die Abendstunden hinein durch eine Umstellung der Zeit im Frühling notwendig gemacht hatten, sind heute kaum noch spürbar. "Daher plädiere ich entscheiden dafür, die Umstellung zwischen Sommer- und Winterzeit endlich zu beenden," fordert Thomas L. Kemmerich, der Wirtschaftspolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion in Thüringen. Die wirtschaftliche Belastung für Arbeitnehmer und Unternehmen sind heute deutlich größer als der Nutzen, die wirtschaftlich einst dominierenden Vorteile den persönlichen Nachteilen gewichen.
De facto muss die Sommerzeit als längst überholtes Instrument angesehen werden. Und obwohl das Abschaffen der Zeitumstellung Energieeinsparungen zu Folge hätte, wird von den Verantwortlichen anscheinend das Festhalten an diesem Zeitsystem bevorzugt. "Der Aufwand steht dabei in keinem günstigen Verhältnis zum Nutzen," bilanziert Kemmerich. (ab)