Thüringer Europa- Spitzenkandidat unterstützt Aktion der FDP Erfurt für mehr Carsharing auf allen Ebenen der öffentlichen Verwaltung

ERFURT. Drei Tage vor der Europawahl war der Thüringer FDP-Spitzenkandidat zur Europawahl 2014, Matthias Purdel, Gast einer Wahlkampfveranstaltung des FDP-Kreisverbandes Erfurt. Der KV-Erfurt hatte einen Autocorso durch die Erfurter Innenstadt zu Thema Carsharing organisiert. Im Rahmen dieser Veranstaltung gaben Purdel und der Erfurter Spitzenkandidat der Liberalen, Thomas L. Kemmerich, dem MDR ein Interview. Der gebürtige Erfurter Purdel betonte darin, dass das Carsharing-Prinzip auch auf anderen Ebenen öffentlicher Verwaltung angebracht sei um Geld zu sparen und den Umweltgedanken zu leben. Mit dieser Aktion habe Kemmerich mit seinem Team einen vollen Erfolg gelandet. Darüber hinaus verwies er auf die Bedeutung der Wahlen zum Europäischen Parlament. "Wir stehen in Europa vor einer Richtungswahl. Wendet sich Europa zurück zur Nationalstaatlichkeit oder wollen wir auf der Basis einer gemeinsamen Verfassung einen föderalen Bundesstaat entwickeln?", fragte Purdel.

Als Kandidat zu den Europawahlen steht Purdel für eine zukunftsfähige und moderne Europäische Union. "Hierzu müssen die europäischen Institutionen weiter demokratisiert und die Rechte des Europäischen Parlaments gestärkt werden." Neben dieser Kernforderung hat der Thüringer noch weitere Ziele auf seiner Agenda: "Als Freidemokrat fordere ich die weitere Stärkung der mittelständischen Wirtschaft, die Einhaltung der Bürgerechte sowie mehr Eigenverantwortung der Bürger, Kommunen, Regionen und Mitgliedsstaaten. Europa muss den Menschen Chancen bieten, sich für ihre ganz persönlichen Lebensentwürfe entscheiden zu können. Dazu bedarf es einer starken Mitte im Europäischen Parlament und für diese Mitte steht nur die FDP.", so Purdel abschließend.