Landtag

Kemmerich: "Thüringen als Familienland stärken"

ERFURT. "Im Fokus einer thüringengerechten Familienpolitik steht für uns immer an erster Stelle das Wohl der Kinder, gefolgt von Chancengerechtigkeit, wirtschaftlicher Sicherheit und Wahlfreiheit der Familien. Der Wunsch nach beruflicher Entfaltung darf nicht der Familiengründung im Wege stehen und umgekehrt. Auch Alleinerziehende müssen die Möglichkeit haben, erwerbstätig zu sein und damit ihren Kindern ein behütetes Zuhause und optimale Zukunftschancen zu schaffen", benennt der Vorsitzende des Gleichstellungsausschusses im Thüringer Landtag, Thomas L. Kemmerich die wichtigsten Eckpunkte liberaler Gleichstellungspolitik in Thüringen.

Trotz des sukzessiven Ausbaus der Betreuungsangebote für Kinder korrespondierten die Möglichkeiten noch nicht immer mit der Lebenswirklichkeit bzw. den Anforderungen des modernen Arbeitslebens. "Um Eltern eine verstärkte gleichmäßige Teilhabe am Erwerbsleben zu ermöglichen, muss die Landesregierung Rahmenbedingungen für flexiblere, bedarfsgerechte und flächendeckende Betreuungsangebote der Kommunen gestalten und private Initiativen wie Betriebskindergärten fördern", sagte Kemmerich weiter. Die FDP-Fraktion hatte in zahlreichen Initiativen die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf und die Stärkung Thüringen als Familienland gefordert.

In der nächsten und zunächst letzten Sitzung des Gleichstellungsausschusses (Mittwoch, 9. Juli) fordert die FDP-Fraktion einen Bericht der Landesregierung zur Gleichstellungspolitik in Thüringen in dieser Legislaturperiode. "Für das Ziel, Thüringen als Familienland mit einer modernen Gleichstellungspolitik zu stärken, werde ich weiter kämpfen", sagt Kemmerich abschließend. (fr)