Landtag

Statt Bevormundung: für Bauern Bedingungen schaffen, um wettbewerbsfähig, innovativ und umweltschonend arbeiten zu können

ERFURT. "Statt grüner Bevormundung brauchen die Thüringer Landwirte politische Vertreter, die dafür sorgen, dass die Bauernschaft im Freistaat wettbewerbsfähig produzieren kann und Freiräumen für unternehmerisches Handeln bekommt," betont Thomas L. Kemmerich, der als Abgeordneter für die FDP im Landtag sitzt. Liberale Politik steht hier für Bürokratieabbau und eine marktorientierte, innovative und umweltschonende Landarbeit. Ziel der Liberalen ist eine wettbewerbsfähige Landwirtschaft mit vorausschauend wirtschaftenden Landwirten, die ein angemessenes Einkommen am Markt erzielen können. Dazu unterstützt die FDP den Bauernverband dabei, die Chancen der Direktvermarktung und Veredelung von regionalen Agrarprodukten zu unterstützen.

Auf Einladung des Thüringer Bauernverbands diskutierte Thomas L. Kemmerich auf der diesjährigen Regionalkonferenz über die Herausforderungen für die Südthüringer Bauern. Kemmerich, selbst Mitglied einer Agrargenossenschaften sowie vertreten im Aufsichtsrat von drei Agrargenossenschaften, weiß genau, wie die Landwirte mit den teilweise völlig übertriebenen Naturschutzforderungen zu kämpfen haben. Zur neuen Düngeverordnung und der Streichung von Pflanzenschutzmitteln kommt erschwerend der Preisrückgang bei einigen Produkten dazu. Durch Kampfbegriffe wie "Massentierhaltung" und "Qualfleisch" bringen insbesondere Die Grünen die Thüringer Landwirte in eine missliche Lage. Das Fehlverhalten einzelner Betriebe wird damit zu einem Imageschaden auf eine ganze Branche ausgedehnt, ärgert sich der Bauernverband. In Thüringen sind rund 24.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in landwirtschaftlichen Betrieben beschäftigt. (ab)