Wirtschaftspolitik

"Der neue Ministerpräsident muss die Thüringer Wirtschaft stärken, statt ihr Steine in den Weg zu legen. Der Internethändler Zalando ist nicht der gern von den Linken gezeichnete Arbeitnehmerfeind oder gar der kapitalistische Ausbeuter. Nein, es ist ein Unternehmen am Standort Erfurt, das sehr viele Stellen und zwar nicht nur im Niedriglohnsektor geschaffen hat", kommentiert der FDP-Wirtschaftsliberale, Thomas L. Kemmerich, die Ankündigungen des Thüringer Ministerpräsidenten Bodo Ramelow (Interview in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung Weich gegen Russland, hart gegen Zalando vom 29.11.2014) gegen die Arbeitsbedingungen des Internethändlers Zalando zu demonstrieren. "Insbesondere in der vorweihnachtlichen Einkaufszeit hat Zalando alle Hände voll zu tun, die große Nachfrage zu bedienen und die Bestellungen rechtzeitig zum Fest zu verschicken. Welche Unart eines Ministerpräsidenten in dieser Zeit dem ohnehin oft in der Kritik stehenden Logistikunternehmen mit Streiks zu drohen und der eigenen Wirtschaft und damit dem Wirtschaftsstandort Thüringen so zu schaden. Die Thüringer Wirtschaft braucht keine weichgespülten Reden, sondern voranbringende Taten", so Kemmerich, der auch Bundesvorsitzender des Liberalen Mittelstandes ist.

Der Wirtschaftsliberale hat sich vor Ort selbst ein Bild von den Arbeitsbedingungen der Mitarbeiter gemacht und mit der Geschäftsleitung von Zalando am Erfurter Standort gesprochen. "Die Ansiedlung von Zalando war damals politischer Wille und wird auch von mir zur Stärkung der Attraktivität des Wirtschaftsstandortes grundsätzlich unterstützt. Zalando zahlt keinen Ausbeuterlohn, sondern zunächst einen Einstiegslohn", so Kemmerich abschließend.

Anbei der Link zum Online-Artikel der FAZ:

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/bodo-ramelow-weich-gegen-russland-hart-gegen-zalando-13293318.html