Mit 77,34 Prozent wurde Thomas L. Kemmerich, Unternehmer, Bundesvorsitzender des Liberalen Mittelstands und FDP-Stadtrat in Erfurt, beim 66. FDP-Bundesparteitag in den Bundesvorstand gewählt. Die Thüringer Delegation hatte Kemmerich als Kandidaten ins Rennen geschickt. "Ich danke nicht nur meiner eigenen Delegation, sondern dem gesamten Bundesparteitag für das große Vertrauen", so Kemmerich nach der Wahl am Samstag, 16.05.2015, in Berlin.

"Damit ist die Stimme des Mittelstands und eine Stimme für das Land Thüringen noch stärker im Bundesvorstand vertreten", begründet Kemmerich den Amtsantritt. "So veranlasst die Politik der Großen Koalition verschärfte Regulierungen am Arbeitsmarkt, den Verlust von Fachkräften durch die Rente mit 63, Mindestlohn und Frauenquote. Steuerliche Entlastung des Mittelstandes, Bürokratieabbau, nachhaltige und generationengerechte Finanzierung unserer Sozialversicherungssysteme, Investitionen in Infrastruktur, Bildung und Forschung fehlen hingegen. Dafür braucht es mehr "German Mut", unterstützt Kemmerich die Kampagne der Freien Demokraten. "Nicht Verhindern, Bremsen und Demotivieren, sondern Ermöglichen, Gestalten und Menschen motivieren - ist mein Anspruch an Politik und Antrieb für die neue Aufgabe", so Kemmerich. Um 2017 die Rückkehr in den Bundestag zu schaffen, will die FDP sich nun vor allem auf die Bildungspolitik konzentrieren. "Die Länder sollen Kompetenzen an den Bund abgeben. Wie viel Lehrer verdienen, soll künftig auch von Leistungstests abhängen. Wir müssen uns an den besten Bildungssystemen der Welt orientieren", so der Wirtschaftsliberale abschließend.