Wirtschaftspolitik

Die Politik der schwarz-roten Bundesregierung wirkt sich negativ auf die Zukunftsfähigkeit Deutschlands aus. Im vergangenen Jahr überraschte Deutschland noch mit einem großen Sprung nach vorn in Sachen Wettbewerbsfähigkeit. Seitdem hat sich die deutsche Wirtschaft in dieser Hinsicht allerdings verschlechtert und ist im weltweiten Vergleich auf den zehnten Rang zurückgefallen (Quelle: "World Competitiveness Ranking" der Schweizer Business School IMD).

"Wenn wir nicht gegensteuern, sind wir bald wieder der kranke Mann in Europa", kommentiert der Wirtschaftsexperte, Thomas L. Kemmerich, Bundesvorsitzender des Liberalen Mittelstands, die kürzlich veröffentlichte Rangliste. "Der lapidare Satz der Bundesarbeitsministerin Frau Nahles, das Abendland ginge nicht unter, streut Sand in die Augen der Öffentlichkeit", kritisiert Kemmerich die Haltung aus dem Kreis der Bundesregierung. "Ziel der Merkel-Regierung sollte hingegen die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit sein", fordert Kemmerich weiter. "Zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit brauchen wir konkurrenzfähige Energie-und Arbeitskosten, weniger Bürokratie und die Senkung der Abgaben und Steuern für geringe und mittlere Einkommen. Und nicht mehr Regulationen sind das Gebot der Stunde", so der Bundesvorsitzende. "Frau Nahles sollte sich lieber folgenden Satz einprägen und auch umsetzen: Insbesondere der Abbau bürokratischer Hemmnisse ist eine Chance, den Wirtschaftsstandort Deutschland zu stärken und Freiraum für wirtschaftliche Aktivitäten zu erhöhen. Die Reduzierung von Bürokratiekosten sollte für die Bundes- und Landespolitik eine hohe Priorität haben", fordert Kemmerich vom Bundeskabinett abschließend.