Kommunalpolitik

"Herzlich willkommen in Erfurt - A warm welcome to Erfurt. Eine bilinguale Verwaltung ist ein Zeichen für all die Menschen, die in unserem Land und in unseren Kommunen ankommen, dass wir sie willkommen heißen und hilft ihnen das Leben, bevor sie Deutsch lernen, wesentlich zu erleichtern" begründet Thomas L. Kemmerich, Vorsitzender des Erfurter FDP-Kreisverband, den geplanten Antrag, Englisch als Amtssprache der Landeshauptstadt einzuführen. "Ein weltoffenes Deutschland beginnt vor der eigenen Haustür. Daher ist es notwendig, Brücken zwischen dem bürokratischen System Asyl und Einwanderung zu schlagen", ergänzt der Thüringer Wirtschaftsexperte den Antrag.

"Aber auch als Standortfaktor für Erfurt ist Englisch als Verwaltungssprache von enormer Bedeutung. Erfurt wächst - nicht nur die Einwohnerzahl, die Nachfrage an Gewerbe- und Produktionsflächen, sondern auch mit über 772.500 Übernachtungen im letzten Jahr als touristischer Magnet", begründet Kemmerich die lokale Nützlichkeit des Antrags. Der Musterantrag stammt von dem FDP-Kreisverband Düsseldorf. Der Rat der Landeshauptstadt Düsseldorf hat den Antrag der Freien Demokraten mehrheitlich angenommen. "Ein Beispiel, dem wir folgen sollten und ein Vorstoß, den wir wagen sollten", appelliert Kemmerich an die Stadtratskollegen in Erfurt abschließend.