Wirtschafts- und Finanzpolitik

"Die Unternehmen fordern es seit langem, die Schüler stehen dahinter, jetzt ist die Landesregierung aufgefordert zu handeln: Wir brauchen qualitativ besseren Unterricht und mehr Vermittlung von Wirtschafts- und Finanzthemen in Thüringer Schulen", fordert der wirtschaftspolitische Sprecher der Thüringer Liberalen Thomas L. Kemmerich. "Unsere Kinder sollen auf das Leben vorbereitet werden. Auch darauf, sich in der Finanzwelt auszukennen", ergänzt Sandra Scherf-Michel. Die liberale Finanzpolitikerin ist sich sicher: "Themen wie Altersvorsorge, Schuldenkrise, Zinsen für Ersparnisse etc. bewegen jungen Menschen von heute und sind wichtige Themen, um in der Arbeits- und Wirtschaftswelt zu bestehen", so Scherf-Michel weiter.

"Sicherlich gehört Mut dazu, jungen Menschen ein dem Leben angepasstes Bildungsangebot zu machen, aber die Jugendlichen sind es wert. Gegenwärtig bekommen Jugendliche nicht mehr ausreichend das berufliche Rüstzeug mit und wir lassen unsere jungen Talente stattdessen oft im Schulsystem zurück", kritisiert Kemmerich. Hintergrund ist die aktuelle Jugendstudie des Bundesverbandes deutscher Banken (Quelle: http://schulbank.bankenverband.de/jugendstudie/). Laut dieser Studie ist neben dem größer gewordenen Interesse an ökonomischen Themen insbesondere der Stellenwert von der Vermittlung wirtschaftlicher Zusammenhänge in der Schule gestiegen. "81 Prozent, also acht von zehn Kindern, geben an, dass wirtschaftliche Zusammenhänge in der Schule einen höheren Stellenwert bekommen sollten. Der Wissensdurst der Kinder und Jugendlichen sollte Anlass genug sein, auf einfachem Wege das Unterrichtsangebot zu verbessern", fordert der Wirtschaftsliberale abschließend.