Energie- und Wirtschaftspolitik

Der Wirtschaftsliberale Thomas L. Kemmerich, Mitglied im FDP-Bundesvorstand und Bundesvorsitzender des Liberalen Mittelstands, fordert eine Begrenzung der Rendite für Netzbetreiber. Laut neusten Meldungen steigen neben der EEG-Umlage auch die Netzentgelte. Im Durchschnitt steigen die Kosten für einen Drei-Personen-Haushalt durch die erhöhten Netzentgelte demnach jährlich um gut zehn Euro. "Damit steigt auch die Last, die die Allgemeinheit zu tragen hat weiter. Die Verbraucher zahlen höhere Produktpreise und auch die öffentlichen Haushalte werden belastet. Bei Kapitalmarktzinsen von drei Prozent sind neun Prozent Rendite Wucher zulasten der Stromkunden. Für Investitionen in Strom- und Gasnetze garantiert der Staat den Betreibern derzeit eine Eigenkapitalrendite von neun Prozent", kritisiert Kemmerich weiter.

"Auch die EEG-Umlage steigt ungebremst. 6,354 Cent Aufschlag sind ab nächstem Jahr fällig. Rekord! In den Medien wird einzig die EEG Umlage dafür verantwortlich gemacht, die neu ermittelt, um 0,18 Cent gestiegen ist. Dies ist nun sehr verwunderlich, da die Politik von Herrn Gabriel den Zubau vom angeblichen Hauptkostentreiber Photovoltaik, auf ein weiteres Rekordtief abgewürgt hat. Nur nun sind in der EEG Umlage nicht nur die Umlagen der privaten Energieerzeuger enthalten, sondern wir bezahlen auch fleißig die nicht angeschlossenen Offshoreparks in der Nordsee mit, wie auch die Ausnahmen der Betriebe, die von der EEG-Umlage befreit sind", so Kemmerich abschließend.