News - Archiv: Mai 2011

31Mai
 

Der Thüringer Landtagsabgeordnete Thomas L. Kemmerich, wirtschaftspolitischer Sprecher der FDP-Fraktion, zu den positiven Tendenzen am Arbeitsmarkt:

"Unter die 3-Millionen-Grenze ist die Arbeitslosenquote in Deutschland gesunken. Trotzdem bleiben die Themen Fachkräftemangel und Vermittlung von Menschen ohne Job wichtige Baustellen, auf denen politische Fundamente geschaffen werden müssen. Wer einmal in der jobfreien Phase fest steckt, dem fällt der Wiedereinstieg immer noch zu schwer - dieser Trend wird statistisch bestätigt und verschärft sich. Wir brauchen deshalb weitere und vor allem sinnvolle Maßnahmen um arbeitslose Menschen in den Arbeitsmarkt zu vermitteln. Rasche, bedarfsgerechte Qualifizierung und Bildung sind die Maßstäbe, an denen sich Vermittler orientieren müssen. Ich warne eindringlich davor, Jobsucher in erster Linie zu verwalten.


30Mai
 

Kemmerich warnt vor unvermeidlichen Insolvenzen deutscher Photovoltaikhersteller

"Die Rolle der Photovoltaik im Förderrahmen der erneuerbaren Energien muss überarbeitet werden", kommentiert der wirtschaftspolitische Sprecher der FDP-Fraktion, Thomas L. Kemmerich, Meldungen über die weiterhin problematische Situation der deutschen Photovoltaikhersteller. Die angepriesene Arbeitsplatzschaffung erweise sich als Milchmädchenrechnung. "Selbst wenn die deutschen Firmen Technologieführer sind und sich jedes Jahr die Leistung um ein Prozentpunkt erhöht und die Kosten 10% sinken, so kann die deutsche Solarindustrie auf Dauer nicht mit der staatsbetriebenen Konkurrenz aus Fernost mithalten", so Kemmerich weiter. Deutsche Module kosten bei ähnlicher Qualität um bis zu 40 Prozent mehr als chinesische. Auch wenn die chinesischen Module nicht den Stand der deutschen Technik erreichten, werden die Rohstoffe auf dem Weltmarkt für deutsche Produzenten langsam zu teuer. Solarstrom mache nur einen einstelligen Prozentanteil der erneuerbaren Energien aus, trotzdem gehen 50 Prozent der Ökostrom-Umlage auf Photovoltaik zurück. Der Standort Thüringen und auch Deutschland profitieren dafür im Gegenzug nicht. Die vom Steuerzahler künstlich erhaltenen Arbeitsplätze hinderten die Industrie daran sich weg von der reinen Produktion zu diversifizieren. "Ein 1000-Dächer-Programm des Landes fördert eben gerade chinesische Module, weil sie billiger für die Kommunen sind. Die Energiewende basiert aber nicht allein auf Photovoltaik, sie ist ein ergänzender Faktor. Das sollte entsprechend der realistischen Nutzungsmöglichkeiten gerade bei der Förderung bedacht werden", so Kemmerich abschließend. (jp)


26Mai
 

Überschuss an Geldern muss zielgerichtet eingesetzt werden - Unterschied von Investitionen und Konsum ist einigen Stadträten noch immer nicht klar


Einen Nachtragshaushalt fordert die FDP-Fraktion, nachdem sich in der letzten Sitzung des Stadtrates gezeigt hat, dass die Vorstellungen und Wünsche der politischen Lager eklatant auseinander gehen. Einnahmen- als auch Ausgabenseite haben sich sprunghaft entwickelt, eine Kontrolle über den Doppelhaushalt zu erlangen wird immer schwieriger. "Am Ende werden Beschlüsse aufgehoben und Debatten abgebrochen," ärgert sich Thomas L. Kemmerich.
Beispiel Straßensanierung: Nicht nur der vergangene Winter hat den Erfurter Straßen zugesetzt. Auch die Grünen im Stadtrat haben scheinbar kein Auge für die Löcher und Krater der asphaltierten Fahrverbindungen und sehen keinen dringenden Handlungsbedarf, endlich Gelder für deren Sanierung bzw. Instandsetzung zu bewilligen. Ganz im Gegenteil: Die teilgesperrte Rathausbrücke motivierte die Sozialdemokraten zu der Aussage, dass, solange noch ein Krankenwagen über die marode Konstruktion fahren könne, alles nicht so dramatisch sei, wie von der Verwaltung heraufbeschworen. Dementsprechend forderte die Hoyer-Fraktion dann auch, frei werdende Mittel aus dem Bildungspaket bzw. dem laufenden Haushalt, frei verwenden zu dürfen bzw. in Rücklagen zu transferieren. Die Brücke muss warten!

Frühere Pressemitteilung zum Thema Rathausbrücke


26Mai
 

Stadtratsbeschluss einstimmig pro "Runden Tisch" - Zeit, aktiv Zeichen zu setzen - Thema immer noch aktuell

Wann und wo genau sich der nächste Gutenberg-Gesprächskreis treffen wird, ist noch offen. Aber der einstimmige Beschluss des Stadtrates, dieses Treffen nun zweimal pro Jahr stattfinden zu lassen, stimmt Thomas L. Kemmerich optimistisch, dass der von Alt-Oberbürgermeister Manfred Ruge initiierte Runde Tisch ein aktives Zeichen setzen kann.
Hintergrund des Gesprächskreises war das Massaker des ehemaligen Gutenberg-Schülers Robert Steinhäuser, bei dem insgesamt siebzehn Menschen ihr Leben lassen mussten. Seitdem gab es etliche Nachahmer auf der ganzen Welt.
Nachdem es bereits 2006 unmittelbar einen entsprechenden Ratsbeschluss gab, ist nun der Wille neu bekräftigt, mit Vertretern aus Wirtschaft, Verwaltung und Bildung auf breiter Front gegen ein Wiederholen der Geschichte vorzugehen.


24Mai
 

Dauerzulassung in Niederlanden erteilt - ökologische und ökonomische Vorteile sprechen für Versuch in Deutschland - Thüringen darf Anschluss nicht verpassen

"Bei diesem greifbaren Thema darf Thüringen nicht den Anschluss verpassen," baut Thomas L. Kemmerich auf die Vorbildwirkung der niederländischen Entscheidung für die Dauerzulassung von Gigalinern, die dort künftig als "Ökokombi" über die Straßen rollen. Als wirtschaftspolitischer Sprecher der FDP-Landtagsfraktion hat sich der Liberale intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt und hofft nun, dass Deutschland nachzieht und nicht zum Nadelöhr für extralange Lastkraftwagen in Europa wird. Aber auch für Thüringen erhofft sich Kemmerich neue Impulse nach dem niederländischen Trend. Schließlich liegen die Vorteile, wegen derer die Niederländer die ökologischen Vorteile der LkW-Kombination gleich in die Namensbezeichnung aufgenommen haben, auf der Hand: Kraftstoff sparend, weniger CO2-Emissionen und eine verbesserte Transportmöglichkeit für voluminöse Waren.

TA-Artikel zu Gigalinern
Niederlande erteilen Lang-LKW Dauerzulassung


24Mai
 

Kemmerich: "Wirtschaftsinformationen an innovativen Zielmärkten ausrichten"

"Sinnlos, kraftlos, ideenlos", so bewertet der wirtschaftspolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Thomas L. Kemmerich, die Antwort des Wirtschaftsministeriums auf eine kleine Anfrage der FDP zu fremdsprachigen Wirtschaftsinformationen des Freistaats. Staatssekretär Jochen Staschewski verweist bei allen Fragen lediglich auf die Landesentwicklungsgesellschaft (LEG) und fügt eine Übersicht mit der Auflistung von 17 Flyern und drei Interportalen bei. "Daraus geht hervor, dass wichtige Zielmärkte bislang gar nicht in ihren Landesprachen angesprochen werden", so Kemmerich. Beispielsweise gebe es keinerlei arabisches Informationsmaterial, auch Spanisch - besonders wichtig für den südamerikanischen Markt - sowie die Nachbarländer von Deutschland als Hauptabsatzmärkte fehlten im Portfolio der Thüringer Wirtschaftswerbung. Wenig Material existiere in russischer oder chinesischer Sprache. Der liberale Wirtschaftsexperte fordert, dass sich Thüringen gemäß seiner selbst verkündeten neuen Außenwirtschaftsstrategie in seinen Publikationen an den innovativen Zielmärkten ausrichtet. Bei den offenkundig geringen Übersetzungskosten sollte dies nicht so aufwendig sein. Insbesondere der für den Außenhandel so wichtige Bereich "Automotive" und die Internetportale sollten zügig in weitere Sprachen übersetzt werden. Das Wirtschaftsministerium sollte dabei mit gutem Beispiel vorangehen, fordert Kemmerich. Minister Matthias Machnig (SPD), der sich sonst gern weltoffen und global vernetzt gibt, hat auf seinen Ministeriumseiten bislang keinerlei fremdsprachige Angebote. (jp)


19Mai
 

Kemmerich: "Richtige Entscheidung GuW Plus zu verlängern"

"Der Aufschrei wurde erhört" kommentiert der wirtschaftspolitische Sprecher der FDP-Fraktion im Thüringer Landtag, Thomas L. Kemmerich, die Verlängerung bzw. Wiederaufnahme des GuW-Plus Programms. Bereits in den Haushaltsverhandlungen für das Jahr 2011 sei von Seiten der FDP-Fraktion und von der Wirtschaft Thüringens auf die Nützlichkeit des Programms hingewiesen worden. "GuW Plus ist eine Erfolgsgeschichte, darum erfreut es uns, dass sie fortgesetzt wird" so Kemmerich weiter. Die zinsverbilligten Darlehen seien ein wichtiger Baustein der Wirtschaftsförderung in Thüringen. "Es ist kein Schritt nach vorn, da ein halbes Jahr keine Mittel vergeben wurden. Hoffentlich bedarf es in Zukunft zur Erinnerung an mehr Mittelstandsfreundlichkeit nicht des ständigen Drucks der FDP", so Kemmerich abschließend. (jp)

Presseinformation des Thüringer Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Technologie


16Mai
 

FDP kritisiert Landesauftrag für Hamburger Werbeagentur
Die FDP will die Vergabe der Imagekampagnenerstellung an die Hamburger Agentur KNSK zum Thema im Landtag machen. Sie werde sicherlich noch parlamentarisch genauer beleuchtet, erst einmal sei eine Anfrage bei der Landesregierung dazu eingegangen, um diesen Vorgang kritisch zu hinterfragen, sagte FDP-Wirtschaftsexperte Thomas Kemmerich am Donnerstag.
Artikel ad-hoc-news.de


FDP kritisiert Landesauftrag für Hamburger Werbeagentur
Erfurt (dapd-lth). Die FDP will die Vergabe der Imagekampagnenerstellung an die Hamburger Agentur KNSK zum Thema im Landtag machen. Sie werde sicherlich noch parlamentarisch genauer beleuchtet, erst einmal sei eine Anfrage bei der Landesregierung dazu eingegangen, um diesen Vorgang kritisch zu hinterfragen, sagte FDP-Wirtschaftsexperte Thomas Kemmerich am Donnerstag. Hintergrund ist, dass die Agentur den SPD-Wahlkampf 1998 betreute. Der damalige Kampagnenleiter war der heutige Wirtschaftsminister Matthias Machnig (SPD).
Artikel auf Nachrichten t-online.de


16Mai
 

Anträge aus dem Kreisverband im Antragsbuch für Rostock aufgenommen - bei Wahlen nicht auf Kandidaten festegelegt

Kreischef und Landtagsabgeordneter Thomas L. Kemmerich sowie Bildungsexpertin Peggy Katzer wurden beim Landesparteitag 2011 in Ilmenau beide als Delegierte für den Bundesparteitag gewählt und befinden sich auf den Weg nach Rostock, wo vom 13. bis 15. Mai zum 62. Mal die FDP-Entsandten aus ganz Deutschland zusammen kommen, um den Kurs für die nächste Zeit zu bestimmen, Wahlen durchzuführen und über Anträge inhaltliche Schwerpunkte zu setzen.
Diese sind in diesem Jahr:
1. Bundesweit einheitliche Prüfungsaufgaben für Abitur und mittlere Reife (Antrag 28)
2. Bedarfsgerechte Betreuungsmöglichkeiten für Kinder schaffen bzw. ausrichten, um "Kind & Karriere" besser vereinbaren zu können (Antrag 56)
3. Steuerreform - Steuervereinfachung (Antrag 73)
4. Anhebung der Grenze zur Sofortabsetzung für geringwertige Wirtschaftsgüter auf 1000 Euro (Antrag 83)

Link zum Antragsbuch - 62. Bundesparteitag der FDP
Interview mit Thomas L. Kemmerich beim BPT in Rostock in der MDR Mediathek


16Mai
 

Kleine Anfrage zu den Plänen des Wirtschaftsministers zur Sanierung der Fußballstadien in Erfurt und Jena

Der wirtschaftspolitische Sprecher der FDP-Fraktion, Thomas L. Kemmerich, hätte sich ein Nachdenken über private Investoren und Vermarktungsgesellschaften gewünscht, die dazu beitragen könnten, die Städte, das Land und damit den Steuerzahler zu entlasten. Die Verwendung von Fördergeldern für den Stadienumbau dürfe nicht dazu führen, dass andere Projekte nicht realisiert werden könnten. Außerdem fragt die FDP, ob die geplanten Umbauten unter den vorgegebenen Fördermittelrichtlinien förderfähig seien und ob die Gefahr einer Ablehnung der Anträge, bzw. eine Rückforderung bestehe. Schließlich seien auch eventuelle Überschneidungen zur Messe durch eine verstärkte Nutzung des Steigerwaldstadions für Veranstaltungen in der Landeshauptstadt zu berücksichtigen, so Kemmerich, der auch Fraktionsvorsitzender der FDP-Stadtratsfraktion ist.


15Mai
 

Kemmerich: "Kampa-Agentur erarbeitet Thüringer Markenkonzept für sozialdemokratischen Wirtschaftsminister"

"Man kennt sich von früher und eine sozialdemokratische Hand wäscht die andere" kommentiert der wirtschaftspolitische Sprecher der FDP-Fraktion im Thüringer Landtag, Thomas L. Kemmerich, die Vergabe der Imagekampagnenerstellung an die Hamburger Agentur KNSK durch das Thüringer Wirtschaftsministerium. Bereits jetzt seien 2 Millionen Euro allein für das Jahr 2011 bereit gestellt, weitere Mittel sollen aus der LEG, GfAW, TAB, TTG und dem EFRE folgen. Bis 2015 ergebe dies einen zweistelligen Millionenbetrag. "Es bleibt mehr als ein Geschmäckle, wenn der ehemalige Wahlkampfmanager der SPD und jetzige Wirtschaftsminister die gleiche Agentur aus dem Wahlkampf '98 für die Thüringer Imagekampagne beauftragt" so Kemmerich weiter. Dieses Thema werde sicherlich noch parlamentarisch genauer beleuchtet, erst einmal sei eine Anfrage bei der Landesregierung dazu eingegangen um diesen Vorgang kritisch zu hinterfragen. "Die bundespolitischen Ambitionen des Wirtschaftsministers sind klar. Hier wird mit Thüringer Steuergeldern eine Vergünstigung für die Kampa 2013 erkauft. Das ist skandalös! Wir behalten uns vor die Modalitäten der Vergabe genau zu überprüfen!" so Kemmerich abschließend. (ah)



11Mai
 

Auch wenn von Seiten des Statistischen Bundesamtes mögliche Daten-Missbrauchs-Vermutungen abgewiegelt werden: Thomas L. Kemmerich bleibt dem Zensus 2011 gegenüber skeptisch. Der Landtagspolitiker dazu:

"In Deutschland ist man per Geburt registriert. Familienstand, Steuerklasse, Bauanträge, ... alles wird in Akten vermerkt und könnte ebenso zur Datengewinnung heran gezogen werden. Aus diesem Grund empfinde ich die erneute Volkszählung als überteuerte Variante einer stichprobenartigen Befragung, zumal die Sicherheitsvorkehrungen für mich nicht ausreichend sind. Die Datenübermittlung via Internet birgt Gefahren. Experten warnen vor Kriminellen, die versuchen Informationen abzugreifen, die immerhin vier bis sechs Jahre gespeichert bleiben. Von den Zensus-Mitarbeitern, die mit Fragebogen und Kugelschreiber die zu Befragenden persönlich besuchen, wurde kein Führungszeugnis verlangt, usw.. Ich bin der Meinung, dass die Datensammlung weit über eventuelle Notwendigkeiten einer Volkszählung hinausgeht und die informelle Selbstbestimmung verletzt wird. Schließlich werden ein Drittel der deutschen Staatsbürger gezwungen, persönliche Daten weiter zu geben in der schlichten Hoffnung, alles gehe gut. Das Porto für den Rückumschlag soll dann auch noch der Bürger zahlen!"


10Mai
 
Auch dieser Brücken-Gast muss seinen Platz räumen
Auch dieser Brücken-Gast muss seinen Platz räumen

Gutachten empfiehlt Sanierung und teilweise Sperrung - Sanierungskosten durch Rot-Rot-Grün im Doppelhaushalt 2011/12 abgeschmettert

Der schändliche Umgang mit dem historischen Erbe von Erfurt ist nur ein Aspekt, der Stadtrat Thomas L. Kemmerich in der causa "Rathausbrücke" massiv ärgert. Viel bedenklicher empfindet der Liberale den maroden Zustand, der in einer Sonderprüfung der Brücke nun bescheinigt wird. Anfang des Jahres waren mit der Verabschiedung des Doppelhaushaltes 2011/12 die Gelder für die Sanierung der Rathausbrücke durch Rot-Rot-Grün zu Gunsten von Großspielzeugen abgezogen worden. Nun kommt das begutachtende Planungsbüro zu dem Schluss, dass die Standsicherheit des Bauwerkes und/oder seine Verkehrssicherheit erheblich beeinträchtigt bzw. nicht mehr gegeben sind. Das Gutachten empfiehlt folglich eine umgehende Instandsetzung und sofortige Sicherheitsmaßnahmen noch vor dem Krämerbrückenfest. Beide Fußwege müssen gesperrt und die mittlere Fahrbahn für Autoverkehr und Fußgänger aufgeteilt werden. "In der betreffenden Ratssitzung haben wir auf die gravierenden Missstände hingewiesen und auf eine Erneuerung der Brücke gepocht," so Kemmerich. Trotzdem waren sich Sozialdemokraten und Grüne einig, dass es dringlichere Probleme gibt, für die Haushaltsmittel verwendet werden müssten. "Nun haben wir den nächsten Akt im Drama um die Rathausbrücke und sind gezwungen, eine Lösung per Nachtragshaushalt oder Umschichtungen zu finden," erläutert der FDP-Fraktionschef.


06Mai
 

Kemmerich: "Wahlkampf mit Steuergeldern vorbereitet"

"Hier wird mit Thüringer Steuergeldern der Bundestagswahlkampf 2013 vorbereitet und dies auch noch nicht einmal kaschiert", kommentiert der wirtschaftspolitische Sprecher der FDP-Fraktion im Thüringer Landtag, Thomas L. Kemmerich, die Vorstellung einer vom Wirtschaftsministerium in Auftrag gegebenen Studie bei der Betriebs- und Personalrätekonferenz. Das Gutachten "Vorschläge zur künftigen Arbeitsmarktpolitik: integrativ-investiv-innovativ" des "Instituts Arbeit und Qualifikation" der Universität Duisburg/Essen gehe auf Themen der Arbeitsmarktpolitik ein, die reine Bundeskompetenz seien. "Hier positioniert sich ein Minister für Bundesaufgaben und lässt sich Parteipapiere schreiben, die eigentlich auch im Wirtschaftsministerium angefertigt werden können. Wozu gibt es ein Abteilung Arbeitsmarktpolitik und berufliche Bildung?", fragt Kemmerich.


05Mai
 

Zentrale Vergabestelle wird eingerichtet - Plätze fehlen trotzdem - keine Besserung absehbar - Beschluss mit großer Mehrheit ohne FDP-Stimmen im Stadtrat


"Mit der neuen Vergabestelle wird der Mangel an Kindergartenplätzen in Erfurt zukünftig also zentral verwaltet," ärgert sich Stadtrat Thomas L. Kemmerich. Grundsätzlich ändert das aber nichts an dem Umstand, dass im Vergleich zur steigenden Geburtenrate die kleinsten "Puffbohnen" schon heute nur mit Mühe eine Betreuungseinrichtung finden, in der sie spielen, lernen und lachen können. Für die Eltern bedeutet das, sie bekommen einen besseren Überblick über Plätze, auf die sie lange warten müssen. Bei den Kinderkrippenplätzen sieht es noch düsterer aus. Konkrete Hilfe sieht für die FDP-Fraktion im Stadtrat anders aus.
Anstatt den Mangel neu zu verwalten plädieren die Liberalen daher für die Neuschaffung von Kinderbetreuungsplätzen. Sei es über den Neubau von Kitas & Co. oder den Ausbau von Tagesmütter-Stellen. "Fakt ist: Wir müssen hier etwas tun, das über ein Zentralregister hinausgeht. Schließlich kenne ich genügend frustrierte Mütter und Väter, die ihren Job nicht weiter ausüben können, weil der Nachwuchs nicht versorgt werden kann," resümiert Fraktionschef Kemmerich. Für viele Kinder ist der Besuch eines Kindergartens zudem ein wichtiger Baustein für eine gesunde und altersgerechte Entwicklung.


05Mai
 

Kemmerich: "Land muss die Fachressourcen der Ministerien nutzen"

"Der Freistaat Thüringen leistet sich einen riesigen Apparat und besitzt auch entsprechende Kompetenz in den Fachreferaten der Ministerien. Diese gilt es auch entsprechend ihrer Tätigkeitsbeschreibung zu nutzen", kritisiert der wirtschaftspolitische Sprecher der FDP-Fraktion im Thüringer Landtag, Thomas L. Kemmerich, die "teure Auslagerung" des Auftrages für die Erstellung eines Trendatlas. Der liberale Wirtschaftsexperte, hatte dazu eine Kleine Anfrage gestellt. Die Antwort aus dem Hause Machnig fiel wie üblich "unbefriedigend" aus. Rund eine Million Euro hat Wirtschaftsminister Matthias Machnig (SPD) für das Projekt im Haushalt eingestellt. Zu den genauen Kosten wollte sich das Ministerium aber nicht äußern. Auf die Frage, warum diese Analyse extern angefertigt wurde, antwortete die Landesregierung, dass die "eigenen Ressourcen dafür nicht ausreichten". "In der Abteilung Wirtschaftspolitik und Tourismus gibt es das Fachreferat für Industriepolitik, Cluster und Analyse und in der Abteilung Energiepolitik, Technologie- und Forschungsförderung gibt es sogar mehrere Referate, die Märkte und Technologien der Zukunft herausarbeiten können. Wenn die eigenen Ressourcen nicht ausreichen, muss man die Besetzung der Stellen prüfen", so Kemmerich weiter. In den beiden Abteilungen fanden zudem kurz nach dem Führungswechsel im Wirtschaftsministerium Neubesetzungen der Abteilungsleiterstellen durch den Minister statt. "Wenn Analysen und Gutachten, also Kernkompetenzen eines Fachministeriums, nun grundsätzlich extern angefertigt werden, muss ich meine Ressourcennutzung prüfen", so der Liberale. In der Antwort steht auch, dass das Ministerium weitere Gutachten anfertigen lässt und dies auch in der Zukunft so belassen möchte. "Es schadet dem Bild der Fachministerien, wenn die Landesregierung den eigenen, dort arbeitenden Experten das Vertrauen entzieht und diese Kompetenz teuer auslagert", so Kemmerich abschließend. (jp)

Dazu Artikel "Kassensturz für den Trendatlas soll erst im Sommer folgen" Freies Wort, 5.5.2011


03Mai
 

Jahrhundertereignis muss für Stadt genutzt werden - "Royal-Hochzeit" hat gezeigt, wie man Feste zelebrieren kann


Jahrhundertereignisse werfen bekanntlich ihre Schatten voraus. Nicht jedoch in Erfurt. Der Papstbesuch im Herbst diesen Jahres hat für Stadtrat Thomas L. Kemmerich bisher nicht den Aktionismus ausgelöst, den dieses Ereignis verdient hat. Dabei ist die thüringische Landeshauptstadt eine von fünf Städten in Deutschland, die das oberste Kirchenoberhaupt besucht. An beiden Tagen im Herbst (23. und 24. September) ist mit hunderttausenden Menschen zu rechnen, die nach Erfurt drängen um einmal den Papst zu erleben. "Wie bereitet sich Erfurt also auf dieses Datum vor?" fragt der Liberale in Richtung der Abteilung Stadtmarketing und fordert im gleichen Atemzug ein Konzept, das dass Potential für Erfurt erschließt und Nutzungsmöglichkeiten offeriert. Am Beispiel der Trauung von William und Kate, so Kemmerich, konnte man gut sehen, wie Menschen dazu gebracht werden können, irgendwie ein Stückchen des romantischen Zaubers abzubekommen. Am letzten Wochenende kam jedenfalls niemand an der Royal-Hochzeit vorbei, das Thema war omnipräsent!
"Wenn wir den Papst einmal in Erfurt haben, müssen wir jetzt mit den Vorbereitungen beginnen und Möglichkeiten ausloten, um am Ende nicht von Papsttouristen überrannt zu werden und festzustellen, diese Werbe-Chance für unsere Stadt unterschätzt zu haben," so Kemmerich.

"Es fehle noch immer ein Konzept, so auch Thomas L. Kemmerich, FDP" - Artikel TA 4.5.2011


02Mai
 

Kemmerich: "Standortwerbung für Fachkräfte verpasst und dem Image des Landes geschadet"

"Anstatt dem Wirtschaftsstandort durch ideologische Kampagnen zu schaden und beständige Warnungen vor der Arbeitnehmerfreizügigkeit auszusenden, hätte die Landesregierung für Fachkräfte aus Ost- und Mitteleuropa werben sollen" kommentiert der wirtschaftspolitische Sprecher der FDP-Fraktion im Thüringer Landtag, Thomas L. Kemmerich, die anstehende Öffnung der Arbeitsmärkte für die EU-Neumitgliedsstaaten von 2004. Hat ein Investor oder eine Fachkraft aus den Nachbarstaaten die Nachrichten aus Thüringen in den letzten Monaten verfolgt, ergäbe sich eine feindliche Atmosphäre. "Alle Äußerungen aus dem Thüringer Wirtschaftsministerium in der letzten Zeit waren Kampagnen gegen Arbeitnehmer aus den Nachbarstaaten und ideologische Maßnahmen zur Schließung des Thüringer Arbeitsmarkts" so Kemmerich weiter. Trotz der immer wieder verlautbarten benötigten 200.000 Fachkräfte bis 2020 und im Angesicht der Abwanderung junger Menschen aus Thüringen, seien keine Signale an ausländische Fachkräfte gesandt worden um den Freistaat als Wirtschaftsstandort zu stärken. "Anspruch und Wirklichkeit klaffen hier auseinander. Man ruft nach Fachkräften und warnt vor dem demografischen Wandel. Die Patentrezepte des Wirtschaftsministers dagegen sind ein unnötiges Vergabegesetz zur Abschottung des Arbeitsmarkts und eine Förderrichtlinie, die Thüringen überregional als verlängerten Arm der Gewerkschaften darstellt" kritisiert der liberale Wirtschaftsexperte. Man hätte bereits 2009 anfangen müssen in den Nachbarländern Werbekampagnen für junge Fachkräfte zu starten. "Am Ende hat Thüringen die Chancen ein Ziel für Fachkräfte zu werden verpasst. Was den Arbeitnehmern in Erinnerung bleibt, ist unsere gute Infrastruktur um an die attraktiven Standorte in den anderen Bundesländern zu reisen. Schade!" so Kemmerich abschließend. (jp)