News - Archiv: Juni 2011

30Jun
 

Stromversorgung muss sicher und bezahlbar bleiben - Entscheidungen mit Weitsicht treffen - Nachbarländer profitieren von deutscher Insellösung

Was bei weiten Teilen der Bevölkerung für eine gute Grundstimmung gesorgt hat, kommt jetzt mit dem Kleingedrucktem ganz groß raus: Die deutsche Energiewende. Der wirtschaftspolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion in Thüringen, Thomas L. Kemmerich, geht sogar noch weiter und fordert klare Worte, um die Kostenseite des Atomausstieges in diesem rasanten Tempo endlich deutlich zu machen. Mit zwanzig Cent mehr pro Kilowattstunde dürfen Endverbraucher nach neuesten Schätzungen rechnen um Energie aus der Steckdose weiterhin nutzen zu können. Aber der Umbau ergibt auch weitere Finanzlöcher: Stromtrassenbau, Emissionszertifikate, Wiederaufnahme des Abbaus von Kohle im Allgemeinen und nicht-regenerativer Energiequellen im Besonderen… Alles das kostet. Die Korrektur der EEG-Beiträge abgezogen, heißt das trotzdem: Licht wird Luxus!


30Jun
 

Ausführung, Finanzierung und weitere Nutzung für Bau und Betrieb sind nicht geklärt - Liberale enthalten sich bei Abstimmung - Konzept Thüringen-Arena noch nicht aufgegeben

Eines vorab: Die Erfurter Liberalen sind nicht gegen die Sanierung bzw. den Neubau des Steigerwald-Stadions zu einer modernen Multifunktionsarena. Ganz im Gegenteil. Stadtratsfraktionschef Thomas L. Kemmerich sieht als Rot-Weiß-Fan sehr genau, dass der Zweckbau an der Bach-Straße langsam an seine Grenzen kommt und das Alter seine Spuren an der Sportstätte hinterlassen hat. Seine Pläne zum Bau einer Thüringen-Arena bei Nohra, die ebenfalls von den Jenaer Fußballern genutzt werden könnte und neben zentraler Lage, guter Verkehrsanbindung und besserer Planbarkeit eine ganze Reihe von weiteren Vorteilen offeriert, liegen derweil noch auf Eis. Denn aufgeben will Kemmerich seine Lösungsvariante nicht! Was bei Bundesliga-Vereinen erfolgreich aufgeht, kann doch hier nicht schlecht sein!?


30Jun
 


Kemmerich: "Minister Machnig missachtet Parlament"


Im Wirtschaftsausschuss des Thüringer Landtages ist es gestern zu einem Eklat gekommen. Nach dem der zuständige Wirtschaftsministers Matthias Machnig (SPD) ohne Angabe von Gründen vorzeitig die Sitzung verlassen hat, habe man versucht, die Regierung herbeizuzitieren, so FDP-Ausschussmitglied Thomas L. Kemmerich. Da weder MM noch der Staatssekretär Jochen Staschewski, der am Anfang noch vertretungsweise an der Sitzung teilgenommen hatte, in den Ausschuss zu bekommen waren, habe man die Sitzung vorzeitig abgebrochen. Minister Machnig müsse sich fragen lassen, welche Philosophie sein Haus im Verhältnis gegenüber dem Parlament verfolge. "Wir werden uns die fortgesetzte Ignoranz und den mangelnden Respekt gegenüber dem Parlament nicht gefallen lassen", kündigt der FDP-Wirtschaftsexperte ein parlamentarisches Nachspiel an.


29Jun
 

FDP kritisiert einfallslose Werbekampagne des Wirtschaftsministers

"Als Tiger abgesprungen und als Bettvorleger gelandet" kommentiert der wirtschaftspolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Thomas L. Kemmerich, die heute vorgestellte neue Imagekampagne von Wirtschaftsministers Matthias Machnig. "Freistaat Thüringen: hier hat Zukunft Tradition" - dieses Slogan sei an Einfallslosigkeit kaum zu überbieten und mangels eigenen Einschätzungsvermögens, was Thüringen ausmache, wolle die Hamburger Agentur nun die Bürger befragen. Immerhin 18 Prozent der Auswärtigen gaben im Vorfeld an, sie würden den Thüringer Wald kennen und 16 Prozent votierten für die Bratwurst, ob es aber mit Eva Padberg oder der Brooklyn Bridge gelingen werde, die Lücke zwischen Thüringen und seinem Image zu schließen, sei eher zu bezweifeln. Dass die Kampagne in der Grundfarbe blau und nicht rot sei, überrasche ihn, sei aber nur ein schwacher Trost.

Kemmerich sieht sich angesichts der dünnen Ergebnisse in seiner Kritik an der Auswahl der Hamburger Werbeagentur bestätigt. 2 Millionen Euro kassiert die Agentur KNSK, die 1998 für Kampa-Manager Machnig den Wahlkampf der SPD promotete, allein für das Jahr 2011. Weitere Mittel sollen aus der LEG, GfAW, TAB, TTG und dem EFRE folgen. Bis 2015 ergebe dies einen zweistelligen Millionenbetrag. "Hier wird mit Thüringer Steuergeldern eine Vergünstigung für die Kampa 2013 erkauft", wiederholt Kemmerich seinen Vorwurf. Die FDP-Fraktion hat eine Kleine Anfrage zum Vergabevorgang gestellt, auf die in den nächsten Tagen eine Antwort des Wirtschaftsministeriums erwartet wird.

Dazu: Kleine Anfrage des Abgeordneten T.L. Kemmerich
Beitrag Südthüringer Zeitung vom 29.Juni2011
TA-Artikel, 29.Juni2011 "Zwei Millionen für neue Thüringen-Werbung"
LVZ vom 29.Juni2011 "Thüringen will mit Vorurteilen aufräumen"


28Jun
 

Kemmerich: "Leuchttürme strahlen nicht in die ländlichen Bereiche"

"Der ländliche Raum hat die größten Wachstumspotentiale aller touristischen Attraktionen in Thüringen, sich davon abzuwenden ist falsch" kommentiert der wirtschaftspolitische Sprecher der FDP-Fraktion im Thüringer Landtag, Thomas L. Kemmerich, die Äußerungen des Thüringer Wirtschaftsministers.
Eine einheitlich Dachmarke "Thüringen" zur Verbindung aller Thüringer Tourismusangebote sei richtig, denn Touristen müsse klar gemacht werden, dass Weimar in Thüringen liege. Aber gerade der ländliche Raum sei ein wichtiger Faktor des Erholungs- und Aktivtourismus in Thüringen. Kulturtourismus sei bereits dominierend in Thüringen, denn Weimar und die Wartburg seien bereits bekannter als der Rennsteig oder das Weltnaturerbe Hainich. "Den Thüringer Tourismusangebote Provinzialität und Kleinstaaterei zu unterstellen, im gleichen Zug aber abgegrenzte Leuchtturmprojekte zu fördern, ist ein Widerspruch in sich. Bis auf die stete Wiederholung eines, zugegeben, verbesserungsfähigen Zustandes fehlt von Seiten der Landesregierung ein kurzfristiges Rezept zu Besserung" so Kemmerich abschließend. (jp)


23Jun
 

Straßen- und Parkplatzstau in Thüringen - einheitliche Regelungen gefordert - Leidtragende sind Anwohner und LKW-Fahrer

Die Parkplatz- und Verkehrssituation an Fronleichnam macht einmal mehr deutlich: "Wir brauchen ein Fahrverbot nur an bundeseinheitlichen Feiertagen. Alles andere führt zu chaotischen Zuständen." Als wirtschaftspolitischer Sprecher der Thüringer FDP-Landtagsfraktion pocht Thomas L. Kemmerich auf eine Umgestaltung der bisherigen Regelung. Denn während in Hessen und Bayern strikte Verbote Brummis am Durch- und Weiterfahren hindern, stauen sich auf Thüringens Straßen und Parkplätzen die LKWs - sehr zum Leidwesen von Autofahrern, Anwohnern und Spediteuren.


23Jun
 

Kemmerich fordert Abschaffung der Substanzbesteuerung von Unternehmen

"Nur wer Geld hat, forscht" so der wirtschaftspolitische Sprecher der FDP-Fraktion im Thüringer Landtag, Thomas L. Kemmerich, zur Forderung des Thüringer Wirtschaftsministers an die Thüringer Unternehmen mehr Geld in die Forschung zu investieren. Der Staat müsse weg von der Substanzbesteuerung bei der Gewerbesteuerermittlung - in dem Mieten, Zinsen und Leasingkosten hinzugerechnet werden - und hin zur Ertragsbesteuerung wechseln. Die hohe Besteuerung der Unternehmen, vor allem durch die Substanzbesteuerung hemme Investitionen, vor allem bei Risiken. Innovation, Risikobereitschaft und Verbesserung sind Kernkompetenzen eines Unternehmens, das am Markt bestehen möchte. "Wenn Unternehmen auch ohne Erträge harten Belastungen durch den Fiskus unterliegen, wagen sie einfach keine Investition. Forschung ist immer auch Risiko", so Kemmerich weiter. Der Staat dürfe Risiko aber nicht gnadenlos bestrafen, sonst lebe man im wahrsten Sinne des Wortes von der Substanz.(ah)


22Jun
 

Hürden niedriger ausrichten - Inländisches Potential nutzen - Frauen den Weg zurück in den Beruf erleichtern


Das ausländische Ärzte und Ingenieure künftig leichter einen Arbeitsplatz in Deutschland annehmen können, ist für Thomas L. Kemmerich ein Fortschritt in der Fachkräfte-Debatte die derzeit geführt wird. Trotzdem geht dem Wirtschaftspolitischen Sprecher der Thüringer FDP-Landtagsfraktion die Absenkung von Hürden für qualifizierte Zuwanderer noch nicht weit genug. Von einer insgesamt viel zu kurz gegriffenen Willkommenskultur spricht der Liberale und erinnert daran, dass sich derzeit in vielen Branchen der Mangel an gut ausgebildetem und erfahrenem Personal negativ niederschlägt. In Thüringen fehlt Personal an allen Ecken, keine Branche bleibt verschont. Selbst in den klassischen Handwerksberufen und im Dienstleistungsbereich ist das Thema des Fachkräftemangels ein dringendes Problem geworden. Kemmerich: "Gerade im mittelstandsgeprägten Thüringen helfen uns bessere Möglichkeiten für Ärzte und Ingenieure eben nur bedingt weiter, die Auswirkungen ziehen größere Kreise."

Den Vorsatz, bevorzugt inländisches Potential zu aktivieren und zu nutzen, kann der liberale Landtagspolitiker dagegen nur unterstützen. Sein Antrag im Juni-Plenum zur besseren Vereinbarkeit von Kind & Karriere zielt vor allem auch auf die gut ausgebildeten Mütter ab, die gern wieder in ihren Beruf zurückkehren wollen, dies aber oftmals nicht können, da es zu wenig flexible Betreuungsmöglichkeiten gibt.

Artikel TLZ vom 23.6.2011
Weiterer Artikel TLZ vom 23.6.2011


22Jun
 

Liberale stimmen gegen Antrag der Linksfraktion - wirtschaftliche Entscheidung der KOWO ist mit Weitsicht getroffen - Stadtrat hat andere Primäraufgaben

"Den Antrag der Linksfraktion, die KOWO dazu zu drängen, vom Verkauf der Häuser im Rotdornweg abzusehen, werden wir keinesfalls unterstützen," macht der Chef der Erfurter Liberalen, Thomas L. Kemmerich deutlich. Wenn es dem Unternehmen nicht möglich ist, eine Sanierung in diesem Umfang zu stemmen und entsprechende Pläne zum Verkauf schon lange abgesegnet sind, sollte sich der Stadtrat nicht bemüßigt fühlen, die Stimmung zwischen Mietern und Vermietern über entsprechende Äußerungen und Anträge in dieser Phase der Verhandlungen noch aufzuheizen. Fakt ist, dass erhebliche Kosten anfallen, sollte der Verkauf nicht wie geplant, stattfinden können. Außerdem würde der Altschulden-Erlass über 1,3 Millionen Euro gleich mit ins Wasser fallen. Diesen Preis hält Kemmerich generell zu hoch, um die hehren Wünsche der Linken, die sich nicht einmal untereinander einig zu sein scheinen, noch einmal zu diskutieren. "Die KOWO muss wirtschaftlich arbeiten und der Stadtrat hat genug andere Baustellen, die er bearbeiten sollte," fasst Kemmerich zusammen.
Derweil hat sich die KOWO noch einmal eindeutig dazu positioniert, für alle Mieter der betroffenen Häuser eine Lösung zu finden und diese im sozial absolut verträglichen Rahmen zu unterstützen.


22Jun
 

Eine neue Debattenkultur fordert der wirtschaftspolitische Sprecher der FDP-Fraktion im Thüringer Landtag, Thomas L. Kemmerich, vom Thüringer Wirtschaftsministerium. "Eine komplette Branche zu diffamieren, den Kammern die Repräsentation der Wirtschaft abzusprechen und in einer Landtagsdebatte Thüringer Unternehmen Ausbeutung als Betriebskonzepte vorzuwerfe, führt nicht zur Lösung von Sachproblemen" mahnt der liberale Wirtschaftsexperte. Darum hat die FDP-Fraktion den Antrag zur Überarbeitung der Förderrichtlinien von Mitteln zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur erfolgreich im Plenum für die Überweisung in den Ausschuss geworben. "Wir können jetzt endlich mit der Sachdebatte beginnen" so Kemmerich weiter. Es sei niemanden geholfen, wenn kleine und mittlere Unternehmen zur Ableistung von Auftragsspitzen oder bei Investitionen in neue Maschinen nicht mehr gefördert werden könnten, nur weil sie sich Fachkräfte aus der Arbeitnehmerüberlassung geholt hätten. "Es reicht wenn ein kleiner Zulieferbetrieb mit neun Mitarbeitern einen größeren Auftrag bekommt, nun schnell Personal benötigt und anschließend in investiert um dauerhaft Arbeitsplätze zu schaffen. Er wird dafür bestraft, falls er nur einen einzigen Arbeiter aus der Zeitarbeit rekrutiert" so der liberale Wirtschaftsexperte. Natürlich müsse jeglicher Missbrauch auf dem Arbeitsmarkt eingedämmt werden, dieser finde aber nicht in den kleinen und mittelständischen Unternehmen statt. "Die Wirtschaft muss atmen können und das Instrument, dass uns aus der Krise brachte ist die Zeitarbeit".


20Jun
 

FDP-Fraktion fordert sachliche wirtschaftspolitische Debatte von der Landesregierung

"Wenn das Thüringer Wirtschaftsministerium die Unternehmenskultur in Thüringer Betrieben mit Ausbeutung gleichsetzt, ist dies mehr als fragwürdig", kommentiert der wirtschaftspolitische Sprecher der FDP-Fraktion im Thüringer Landtag, Thomas L. Kemmerich, die Argumentationsstruktur des Staatssekretärs während der letzten Plenarsitzung. Es füge sich leider in das Bild ein, dass von der Landesregierung gezeichnet würde. Den Kammern und Wirtschaftsverbänden würde eine Vertretung der Thüringer Unternehmen abgesprochen. "Wenn man von den Vertretern der Wirtschaft eine gegenteilige Meinung zur wirtschaftspolitischen Ausrichtung erhält, sollte man seine Richtlinien zumindest überdenken. Es geht aber nicht an, dass ein vermeintlicher Klassenkampf beschworen wird und den 100.000 Unternehmern in Thüringen ausbeuterische Absichten unterstellt werden", so Kemmerich weiter. Der liberale Wirtschaftsexperte nimmt dabei die Ministerpräsidentin in die Pflicht: "Frau Lieberknecht muss sich überlegen, ob man mit sozialistischer Klassenkampfrhetorik Investoren nach Thüringen holt und Fachkräfte im Freistaat hält", so Kemmerich abschließend. (jp)

Staatsekretär Staschewski eröffnete seine Rede zum TOP 12 mit den Worten: "Wie ist denn die Realität? Die Realität ist [...] in vielen Thüringer Betrieben eben so, dass Menschen ausgebeutet werden, dass Geschäftsmodelle sich auf Leiharbeit, Billiglöhnen gründen und so die Ausbeutung der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in unserem Freistaat entsprechend voran schreitet. Das ist die Realität." Die Rede kann bis zur Veröffentlichung der Protokolle im Plenumsinformationssystem nachgehört werden.


20Jun
 

"... Thomas Kemmerich als wirtschaftspolitischer Sprecher der Thüringer FDP sieht in höheren Löhnen allein keine Garantie, dem sich abzeichnenden Mangel an Fachkräften entgegenzutreten. Da sich inzwischen alle deutschen Bundesländer in einem Wettstreit um die besten Köpfe befinden, werde auch Thüringen nicht um Zuwanderung gut qualifizierter Ausländer umhinkommen."

TLZ-Artikel "Viele Berufspendler suchen wieder Arbeitsplatz in Thüringen"


15Jun
 

FDP-Fraktion will bessere Vereinbarkeit von Kind und Karriere

Die FDP-Fraktion fordert die Landesregierung in einem aktuellen Antrag auf, die Rahmenbedingungen für die Kommunen so zu gestalten, dass es ihnen ermöglicht wird, sich besser an den beruflichen Realitäten von Familien und Lebenspartnerschaften zu orientieren. Dabei sollen die flexible bzw. ganztägige Kinderbetreuung sowie die Betreuung von schulpflichtigen Kindern in den Ferienzeiten besonders berücksichtigt werden. "Trotz faktischer Fortschritte in den vergangenen Jahren korrespondieren die Möglichkeiten, Karriere und Familie zu vereinbaren, nicht immer mit der Lebenswirklichkeit und den Anforderungen des modernen Arbeitslebens", stellt der Vorsitzende des Gleichstellungsausschusses der Thüringen Landtages Thomas L. Kemmerich fest.

Antrag als PDF auf der Internetseite der Landtagsfraktion der FDP


09Jun
 

Kemmerich begrüßt Forschungsinitiative zur Energiewende

"Forschungsförderung statt Gewinnförderung" - diesen Grundsatz bekräftigt der wirtschaftspolitische Sprecher der FDP-Fraktion, Thomas L. Kemmerich, heute im Zusammenhang mit der angekündigten Forschungsinitiative zur Unterstützung der Energiewende. Deshalb müsse das Land gleichsam eine "Überförderung im Bereich neuer Energien abbauen", mahnt der liberale Wirtschaftsexperte. Ohne erhebliche Forschungsanstrengungen werde der Atomausstieg nicht gelingen. Deshalb begrüßen die Liberalen die Initiative zur Forschungsförderung, die sich auch mit dem Ausbau und Umbau der vorhandenen Netzinfrastruktur befassen soll. "Die derzeit geplanten Trassen durch Thüringen nützen allen, nur nicht dem Land selbst", so Kemmerich. Thüringen müsse vom Ausbau des Netzes auch profitieren. Um die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft zu erhalten, seien stabile Strompreise erforderlich.


07Jun
 

Lebensmittelkontrolleure fehlen - Wettbewerbsverzerrung erwartet - Schicksal vieler Betriebe steht auf dem Spiel

"Die Lebensmittelkontrolleure in Deutschland sind personell nicht annähernd in der Lage, ein flächendeckendes Hygiene-Ampel-System zu erarbeiten und zu betreuen," äußert sich der Thüringer Landtagsabgeordnete Thomas L. Kemmerich zu den aktuellen Überlegungen, Gaststätten in Deutschland über ein Farbsystem zwischen rot und grün nach Sauberkeit in der Küche zu bewerten. "Wenn nicht gewährleistet ist, dass alle Lokalitäten mit Speisenangebot nach den gleichen Standards kategorisiert werden, steht dem wichtigen Thema des Verbraucherschutzes eine eklatante Wettbewerbsverzerrung entgegen," so Kemmerich. Auch müsse man von den "Momentaufnahmen" einer heutigen Küchenbewertung wegkommen, bevor man eine Ampel einführt, die über das geschäftliche Schicksal zahlreicher Betriebe entscheidet und deren Schaltmechanismen derart unausgereift sind.


06Jun
 

Liberaler Salon im Juni geht Auswirkungen der letzten Gesundheitsreform auf den Grund

Das Thema des Liberalen Salons Im Juni befasst sich mit den Folgen der letzten großen Gesundheitsreform und ihren Auswirkungen auf die gesetzlich Versicherten. Knapp zweieinhalb Jahre nach Einführung des Gesundheitsfonds kommt es derzeit flächendeckend zur Verunsicherung von Mitgliedern der gesetzlichen Krankenkassen. Nachrichten über die Schließung von Krankenkassen oder die baldige Erhebung von monatlichen Zusatzbeiträgen bis zu siebzig Euro gehen durch die Tagespresse.

Termin:
Liberaler Salon der FDP am 06. Juni 2011, in den Seminarräumen der IKK classic, Eislebener Str. 1, 99086 Erfurt (Eingang Fahrschule Fischer, 2. OG), 
Zeit: 19.00 - 21.00 Uhr


04Jun
 

Unausgereiftes System setzt nicht an Grundproblem an - Verschiebung statt Vermeidung - alternative Gesamtkonzepte gefragt

"Die Umweltzonen sind in ihrer momentanen Umsetzung kein tragbares Konzept, das wir nach Thüringen importieren sollten," äußert sich Thomas L. Kemmerich zu der Diskussion darüber, ob und wann auch in Erfurt für Autos mit alter Katalysatoren-Technik Tabu-Zonen für die Durchfahrt ernannt werden. Eingerichtet, um die Feinstaubbelastung in den Innenstädten zu senken, sorgen die Bereiche für weniger Luftverschmutzung - die sogenannten "Umweltzonen" - aber immer noch überwiegend für Unverständnis und Ärger. "Solange es einseitig um Fahrverbote geht und den Bürgern ein unausgereiftes System vor die Nase gesetzt wird, das nicht auf breiter Front akzeptiert wird, ist es besser man sucht nach Alternativen," so der Liberale Stadtrat. Denn die Ergebnisse aus NRW, wo es Umweltzonen schon seit längerem gibt, sind eher ernüchternd: Nur jedes fünfzigste Auto trägt die rote Plakette, für die die Durchfahrt verwehrt bleibt. Zumeist trifft es Handwerker, städtische Fahrzeuge oder Zulieferer, für die die Kosten von Umrüstung oder Neukauf ihrer KfZ-Flotte ein großes Problem darstellen. Unterm Strich verlagert sich die Gesamt-Feinstaubbelastung, die Umweltbelastung durch Umweltzonen wird jedoch nicht generell gesenkt.


01Jun
 

Forderungen von Menzel ohne Substanz - "alternatives Finanzierungskonzept" mit Spannung erwartet

Die Bedenken des designierten Oberbürgermeisterkandidaten der Linken, Michael Menzel, stoßen bei den Liberalen der Landeshauptstadt auf wenig Verständnis. Von politischer Stimmungsmache anstatt von wirtschaftlichem Sachverstand zeugen die Aussagen des Linke-Kandidaten nach Meinung von Thomas L. Kemmerich. Der FDP-Fraktionschef kontert auf die formulierte Ziel Menzels, "eine Politik, die die Eigenbetriebe und Beteiligungen der Stadt aktiv nutzen will, um ökologisch sanierten Wohnraum in der Stadt möglichst kostengünstig zur Verfügung zu stellen" damit, dass sich die KOWO selbst gar nicht in der Lage sieht, die zum Verkauf stehenden knapp vierhundert ungenutzten Altbauwohnungen im Erfurter Norden, zu sanieren. "Die Kommunale Wohnungsgesellschaft macht mit der Veräußerung der Objekte den einzig richtigen Schritt. So wird privates Kapital gebunden, die Wohnsituation in Erfurt verbessert und die Preise gedämpft," fasst Kemmerich zusammen.

Die orakelten Äußerungen Menzels, der in einer Pressemitteilung betont, man müsse vor einer Privatisierung "alternative Finanzierungsmöglichkeiten" erarbeiten, lassen Wirtschaftspolitiker Kemmerich jedoch aufhorchen. Denn welche Konzepte in Menzels Schublade schlummern, um die politische Grundeinstellung der Linken hier einmal realistisch abbilden zu können, das würde Kemmerich sehr interessieren.


01Jun
 

Der FDP-Landtagsabgeordnete Thomas L. Kemmerich zu nachhaltiger Politik und einem Antrag seines Ressorts, "Kind & Karriere" besser vereinbaren zu können:

"Auch politisches Denken und Arbeiten beinhaltet den Anspruch der Nachhaltigkeit. Wenn wir Anfragen stellen und Anträge formulieren, stellen wir uns immer die Frage, wie nachhaltig und damit zukunftsfähig Entscheidungen sind und wie sich Lösungen in ihrer Gesamtheit auswirken. Auch für meinen Bereich der Wirtschaftspolitik haben viele Veränderungen und Tendenzen die heute initiiert werden Auswirkungen auf die Kinder bzw. nachfolgende Generationen in Thüringen. Beispiel Fachkräftemangel: Die Akquirierung qualifizierter Mitarbeiter ist nur eine Seite der Medaille. Gleichzeitig müssen wir aber auch daran denken, dass unsere Kinder so gut ausgebildet und so qualifiziert die Schulen und Universitäten verlassen, dass wir das Fachkräfte-Defizit heute schon für morgen aktiv angehen, bearbeiten und lösen.