News - Archiv: Dezember 2014

23Dez
Wirtschaftspolitik

"Heute ist es wieder soweit die Sozialversicherungsbeiträge für den laufenden Monat Dezember sind fällig. Schon am 18. Dezember musste für den Monat gemeldet werden, welche Arbeitsleistung erbracht wird. Hellsehen müsste man können. Das macht Korrekturen im Folgemonat und Rückzahlungen in der dann tatsächlich angefallenen Beitragshöhe notwendig und sorgt in den Ein-Mann-Personalbüros für erheblichen bürokratischen Aufwand", so Thomas L. Kemmerich, Bundesvorsitzender des Liberalen Mittelstands, und fordert erneut die Abschaffung der vorfristigen Fälligkeit der SV-Beiträge.

Denn seit Januar 2006 müssen die Unternehmen jeden Monat die Sozialversicherungsbeiträge für ihre Arbeitnehmer zwei Mal berechnen - einmal vor Monatsende für die Sozialversicherungsträger, einmal für die tatsächliche Lohn- und Gehaltsabrechnung. Dies bedeutet aber nicht nur bürokratischen Mehraufwand. Durch die seit fast neun Jahre geltende Regelung, dass SV-Beiträge bereits vor Gehaltszahlung entrichtet werden müssen, erleiden besonders kleine und mittelständische Unternehmen Nachteile. Als Praxisbeispiel beschreibt der Wirtschaftsliberale einen Thüringer Handwerker, der wie so häufig im Unternehmen selbst mitarbeitet und an den Wochenenden die Lohnabrechnungen erstellen muss.


14Dez
Wirtschaftspolitik

Der Bundesvorsitzende des Liberalen Mittelstandes, Thomas L. Kemmerich, bekräftigt seine Kritik an der rot-rot-grünen Mietpreisbremse durch die Ergebnisse einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW). "Fazit der Studie: die Mietreisbremse ist ein Boomerang für die Mieter", so Kemmerich. "Denn statt der bisher angenommenen Mietpreiserhöhung in begehrten Stadtvierteln wird eine Mietpreisbremse großflächig die Preise erhöhen", so der Wirtschaftsexperte weiter.


11Dez
Wirtschaftspolitik

"Der neue Ministerpräsident muss die Thüringer Wirtschaft stärken, statt ihr Steine in den Weg zu legen. Der Internethändler Zalando ist nicht der gern von den Linken gezeichnete Arbeitnehmerfeind oder gar der kapitalistische Ausbeuter. Nein, es ist ein Unternehmen am Standort Erfurt, das sehr viele Stellen und zwar nicht nur im Niedriglohnsektor geschaffen hat", kommentiert der FDP-Wirtschaftsliberale, Thomas L. Kemmerich, die Ankündigungen des Thüringer Ministerpräsidenten Bodo Ramelow (Interview in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung Weich gegen Russland, hart gegen Zalando vom 29.11.2014) gegen die Arbeitsbedingungen des Internethändlers Zalando zu demonstrieren. "Insbesondere in der vorweihnachtlichen Einkaufszeit hat Zalando alle Hände voll zu tun, die große Nachfrage zu bedienen und die Bestellungen rechtzeitig zum Fest zu verschicken. Welche Unart eines Ministerpräsidenten in dieser Zeit dem ohnehin oft in der Kritik stehenden Logistikunternehmen mit Streiks zu drohen und der eigenen Wirtschaft und damit dem Wirtschaftsstandort Thüringen so zu schaden. Die Thüringer Wirtschaft braucht keine weichgespülten Reden, sondern voranbringende Taten", so Kemmerich, der auch Bundesvorsitzender des Liberalen Mittelstandes ist.