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Landesvorsitzende in Aktion
Landesvorsitzende in Aktion

Die Landesvorstände der FDP-Verbände Thüringen und Hessen sind am Samstag zu einer gemeinsamen Sitzung zusammengetreten. Ziel war es, gemeinsame Strategien für die Zukunft zu entwickeln. Mittelpunkt der Gespräche war die "Eisenacher Erklärung". Das Papier skizziert gemeinsame politische Standpunkte. Insbesondere die Bereiche Infrastruktur und Wirtschaft sind diskutiert worden. So mahnen die Liberalen den weiteren Ausbau der A 44 Kassel - Eisenach an oder beanstanden das fehlende Engagement der Deutschen Bahn bei der Mitte-Deutschland-Verbindung. In wirtschaftlichen Fragen bemängelten die Liberalen die Vorbereitung des Mittelstands und Handwerks auf die EU-Osterweiterung. Zugleich müsse die Verbindung zwischen industrieller und universitärer Forschung verstärkt werden.

"Wir haben viele Verbindungen zwischen den Kreisverbänden. Das können wir im Wahlkampf nutzen.", erklärte die Hessische FDP-Chefin Ruth Wagner. Barth ergänzte, dass es auch in anderen Bereichen zahlreiche Verbindungen zwischen den Thüringern und den Hessen gäbe. "Dies beginnt bei den gemeinsamen geschichtlichen Wurzeln und geht bis zu den gegenwärtigen CDU-Alleinregierungen.", so Barth. Dieser freut sich übrigens, dass der Satz "Thüringen ist das Mutterland Hessens" Eingang in die Erklärung gefunden hat.

Die Eisenacher Erklärung zum Download