Bundestagswahl
Vor dem Rathaus in Bad Langensalza
Vor dem Rathaus in Bad Langensalza

Klare Absagen an eine mögliche Mehrwertsteuererhöhung erteilten die stellv. Bundesvorsitzende Cornelia Pieper und der Thüringer FDP-Spitzenkandidat Uwe Barth am Dienstag. Beide waren auf „Nordthüringen-Tour“, gemeinsam mit der Direktkandidatin, Landesvize Franka Hitzing, dem Generalsekretär Patrick Kurth und den jeweiligen Kreisvorsitzenden Claus Peter Roßberg (Nordhausen), Wolfgang Schwarzmann (Unstrut-Hainich) und Martin Henning (Eichsfeld). „Mehrwertsteuererhöhung ist Gift für die Konjunktur“, so die einhellige Ansicht der FDP-Politiker. Ebenfalls ihre Zustimmung versagten sie den Aussagen verschiedener Unionspolitiker zur ostdeutschen Mentalität. „Wir sind die bürgerliche Alternative, die gesamtdeutsch einen Politikwechsel herbeiführen wird.“, sagte Landeschef Barth. Barth wie Pieper bekräftigten mehr Engagement und Konzentration der Region Mitteldeutschland in der Bundespolitik.

Die Nordthüringen-Tour startete mit einem „Presse-Lunch“ zunächst in Nordhausen. In einem landwirtschaftlichen Betrieb in Großengottern stellten sich die FDP-Politiker Fragen zur Landwirtschaftspolitik. Landeschef Uwe Barth verwies darauf, dass gerade ländliche Gebiete eine wesentliche Säule der FDP-Basis darstellten. In Bad Langensalza folgte eine Stadtbesichtigung. Der Kurstadt steht der liberale Bürgermeister Bernd Schönau vor. Am Abend beantworteten Hitzing, Pieper und Barth die Fragen von Unternehmern. Zum Mittelstandsgespräch hatte der Kreisverband Eichsfeld gemeinsam mit dem Bundesverband Mittelständische Wirtschaft eingeladen.