14.01.2010 Fischer Aufrufe bisher: 42
Der Stadtrat der Stadt Nordhausen beschließt:
Die Stadt Nordhausen ,vertreten durch die Oberbürgermeisterin, setzt sich beim Vorstand der Kreissparkasse Nordhausen dafür ein, dass die "kleinen" Träger der Jugendarbeit in Nordhausen in Form eines zinslosen Darlehens durch die Kreissparkasse unterstützt werden können, wenn die Träger ihre Fördermittel erst gegen Mitte des laufenden Jahres erhalten und die laufenden Kosten ihrer Einrichtung nicht durch laufenden Geschäftsbetrieb decken können. Der Kreisjugendring sollte hierbei als Vertreter der Jugendverbände in Betracht gezogen werden und in die Gespräche
eingebunden sein.
Begründung:
Seit Jahren werden die Zuwendungen für die Träger der Jugendarbeit kontinuierlich gekürzt bzw. stagnieren trotz steigender Kosten. Aufgrund später Zuweisungen durch den Freistaat ist es dem FB Jugend & Soziales des Landratsamtes bzw. dem Kulturamt der Stadt Nordhausen nicht möglich, die zugesagten Fördermittel am Anfang eines Jahres auszuzahlen, sondern erst frühstens gegen Mitte des Jahres. Damit ist eine Deckung der laufenden Kosten nicht bzw. nur sehr schwer möglich, wenn kein eigener Geschäftsbetrieb vorliegt. Dadurch ist es im vergangenen Jahr vorgekommen, dass einzelnen Einrichtungen die Abstellung der Energieversorgung bevorstand. Dies konnte nur durch kurzfristige Spenden bzw. Darlehen von Privatpersonen verhindert werden.
Dies ist in Augen der FDP kein hinnehmbarer Zustand, denn der Erhalt unserer Jugendeinrichtungen ist wichtig für die Zukunft unserer Jugend und damit unserer Stadt. Wir sollten unseren Einfluss bei der Kreissparkasse Nordhausen geltend machen, damit den in Not geratenen Trägern in Form eines zinslosen Darlehens geholfen werden kann. Die Rückzahlung könnte z. B. über eine Abtretung des Darlehensbetrages von den dann auszuzahlenden Fördermitteln erfolgen. Empfohlen wird, den Kreisjugendring Nordhausen in diese Gespräche als Vertreter der Jugendträger einzubeziehen.