Die FDP Saalfeld rief und viele Gäste kamen. Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden Mayk Hertel kam man zu einem wichtigen Tagesordnungspunkt, der Vorstellung des Bürgermeisterkandidaten Mathias Graul. Er informierte über die Vorstellungen und Ziele seiner Kandidatur als Bürgermeister für die Stadt Saalfeld.
Herr Graul sprach viele wichtige Themen an, wie: bessere Zusammenarbeit von Stadt, Kreis und Land, Verbesserung der Infrastruktur, Schul- und Kindergartenfinanzierung, Zusammenarbeit der Städte Saalfeld, Rudolstadt und Bad Blankenburg im "Saalebogen", Förderung des Breitensports, um nur einige zu nennen.
Eifrig diskutierter Punkt war der von der FDP-Fraktion im Saalfelder Stadtrat eingebrachter Vorschlag einer Tiefgarage unter dem Marktplatz. Trotz noch bestehender Widerstände in der Verwaltung der Stadt wird von der überwiegenden Mehrheit der Saalfelder Gewerbetreibenden dieser Vorschlag unterstützt, da dieses Vorhaben neben einer besseren Erreichbarkeit der verschiedenen Verwaltungsstandorte rund um den Marktplatz und einer Ankurbelung des Tourismus durch ein Alleinstellungsmerkmal der Stadt Saalfeld vor allem eine deutliche Verkehrsentlastung der Innenstadt zur Folge hätte. Auch sollte bedacht werden, dass zum jetzigen Zeitpunkt derartige Bauvorhaben noch mit einem hohen Anteil vom Land, vom Bund und von der EU unterstützt werden.


Es muss eine Verbesserung der Zusammenarbeit der Stadt mit dem Landkreis und dem Land erreicht werden, damit Bauvorhaben wie z.B. der Bau einer dringend benötigten zweiten Dreifelder-Sporthalle endlich in Angriff genommen werden können, und das Ziel einer höheren Förderung der Kindergrippen- und Kindergartenplätze Realität werden kann.
Der stellvertretende Vorsitzende Eckhard Linke informierte über das Vorhaben des Landratskandidaten von FDP, CDU und BI, Klaus-Dieter Marten, im Falle seiner Wahl 500.000 € im Jahr für diese Vorhaben zur Verfügung zu stellen.
Beim Thema "Saalebogen" war man sich einig, dass eine mögliche Fusion der drei Städte nicht unter Druck geschehen darf und dass auch solche Themen wie eine enge Kooperation der verschiedenen Stadtwerke und Bauhöfe zu einer beträchtlichen Kostenreduzierung und somit zur Entlastung der Bürger beitragen würden.
Auch wurde die hohe Bedeutung des produzierenden Gewerbes unterstrichen, deshalb muss in einer engen Zusammenarbeit zwischen dem Landkreis und der Stadt Saalfeld vor allem die Sicherung der bestehenden Standorte und die bessere Vernetzung der Wirtschaft vor Ort Priorität haben. Es sollte nach Meinung der Teilnehmer der Versammlung bei der momentanen Preissituation auch über neue Konzepte in der Energieversorgung wie z.B. eine größtmögliche Eigenversorgung schnellstens nachgedacht werden.
Weitere Themen einer sehr angeregten Diskussion waren das städtische Vorhaben Weststrasse, Bundesstrasse Westtangente, des Gewerbegebiet Bahnbogen, der Media-Markt im Gewerbegebiet Watzenbach sowie die zahlreichen vorm Verfall stehenden Altbauten in der Stadt Saalfeld.