Angesichts der aktuellen anstehenden massiven Kürzungen hinsichtlich des Theaters in Rudolstadt stellt sich die Frage, ob der Kreis Saalfeld-Rudolstadt überhaupt an den richtigen Stellen im Freistaat Gehör findet.
"Thüringen hat eine CDU-Landesregierung und nach dem überwältigenden Ergebnis der letzten Landtagswahlen sitzen aus dem Landkreis Saalfeld-Rudolstadt zwei Abgeordnete der CDU im Thüringer Landtag, sagte FDP-Kreischef Volker Weber. "Es ist beschämend, wie der Landkreis gerade in diesem Punkt der kulturellen Förderung immer wieder zurück stecken muss. Hier funktioniert die Lobby-Arbeit für den Landkreis in keinster Weise.", so Weber weiter.

Doch auch im Landratsamt mit Frau Philipp(SPD) an der Spitze tat man ganz erstaunt über die Ankündigung der Landerregierung, die Förderung des Theaters in Rudolstadt drastisch zu senken, obwohl dies im Kreistag schon seit längerem thematisiert wurde.
Da der Landkreis bei den Kürzungen durch die Landesregierung im kulturellen Bereich in der Spitzengruppe im Freistaat liegt, stellt sich die Frage nach der Akzeptanz von Frau Philipp in Erfurt.

Die FDP im Kreis fordert daher die Landtagsabgeordnetenden der CDU und der PDS sowie die Landrätin auf, sich viel stärker wie bisher auf ihre Aufgabe als Vertreter des Landkreises zu konzentrieren. Denn wenn es schon nicht bei der Kultur funktioniert, wie soll der Landkreis dann erst in Fragen der wirtschaftlichen Ansiedelung und weiterer Förderrichtlinien in Erfurt vertreten werden.