Marian Koppe
Marian Koppe

Die FDP Saalfeld-Rudolstadt begrüßt das engagierte Werben des Thüringer Ministerpräsidenten Dieter Althaus(CDU) für ein Bürgergeld-Modell.

"Es ist zwar schon erstaunlich, wie Herr Althaus das auf dem FDP-Bundesparteitag im Mai 2005 beschlossene liberale Bürgergeldkonzept jetzt wie selbstverständlich für sich proklamiert, aber gern unterstützen wir eine richtungweisende Reform", sagte der stellvertr. FDP-Kreisvorsitzende Marian Koppe.

Das auf dem Grundsatz: "Arbeit muss sich wieder lohnen" basierende Konzept des liberalen Bürgergeldes sieht anstelle der Sozialhilfe sowie der unausgewogenen Hartz IV-Gesetzgebung ein Bürgergeld für alle vor. Auf der Basis eines Sockelbetrages kann jeder für sich selbst entscheiden, ob und in welcher Höhe er dazuverdienen will.
"Im Gegensatz zur jetzigen Situation, wo jeder Bürger massive Kürzungen bei Hinzuverdiensten hinnehmen muss, wirkt das Bürgergeld motivierend, sich selbstständig nach Verdienstmöglichkeiten umzuschauen. Da das Bürgergeld die Leistungen ersetzt, die heute durch Arbeitslosen-, Renten-, sowie Pflege- und Gesundheitsversicherung finanziert werden, wird durch diese radikale Senkung der Lohnnebenkosten ein viel breiteres Angebot an legalen Arbeitsmöglichkeiten entstehen", so Koppe weiter.

"Auch wenn wir beim Thüringer Ministerpräsidenten urheberrechtliche Ehrlichkeit vermissen, bieten wir unsere Mitarbeit an, damit eine Reform, die diesen Namen auch verdient hat, zum Erfolg zu führt", so Koppe abschließend.