In Ihrer ersten Ortsversammlung im Neuen Jahr konnten die Liberalen in der Kreisstadt erneut zwei neue Mitglieder in ihre Reihen aufnehmen. Dies zeigt, dass die kontinuierliche und konsequente Arbeit von Bundes- bis Ortsebene immer mehr in der Bevölkerung akzeptiert und bewusst mitgestaltet wird.
Weitere Themen waren der Neubau einer Schule in der Reinhardtstrasse, der von allen anwesenden Mitgliedern begrüßt wurde. Bei einer Sanierung der alten Schule, hätte man immer unter den eingeschränkten baulichen Gegebenheiten den Standard der 80ziger Jahre des letzten Jahrhunderts gehabt und wäre auch nicht vor Spätschäden gefeit gewesen. Der Neubau ist zwar kostenintensiver, aber er bietet eine bedeutend bessere Lern- und Umfeldqualität für Schüler und Eltern an.
Die Saalfelder Liberalen sprachen sich an diesem Abend weiterhin für ein baldmöglichstes und schlüssiges innerstädtisches Straßenkonzept aus, um allen Händlern, Gewerbetreibenden und Angestellten eine Planungs- und Arbeitsperspektive zu geben. Wie mehrmals in der OTZ berichtet, fehlen ca. 300 Parkplätze, die Linienführung des OVS ist nicht optimal und der Tourismus wird durch nicht nutzbare Parkflächen für Reisebusse stark behindert.
Es wurden in den letzten 15 Jahren ideale Bedingungen für die großen Einkaufszentren auf der grünen Wiese(Marktkauf) in der Bahnhofsregion(NORMA) geschaffen, jetzt wird es Zeit die Innenstadt zu stärken. Dazu sind Voraussetzungen zu schaffen, damit die Bürger der Stadt, des Kreises und die Touristen gern in die Innenstadt kommen. Mit reinen Fußgängerzonen in der Innenstadt oder halbherzigen Parkplatzkonzepten ist dieses nicht zu erreichen. Es sind bis zu 300 Arbeitsplätze der mittelständischen Gewerbetreibenden in der Kreisstadt gefährdet. Sie haben es verdient, mit gleichen Voraussetzungen und Bedingungen wie z.B. Marktkauf & NORMA um die Gunst der Konsumenten zu werben.

Marian Koppe
Vorsitzender
FDP-KV Saalfeld-Rudolstadt