Hohe Preise für Gas belasten zunehmend die Geldbeutel von Familien und ein Ende der Preisspirale ist nicht abzusehen. Verschärfend kommt hinzu, dass die Preise innerhalb Thüringens starken Schwankungen unterliegen. Der Landkreis Saalfeld-Rudolstadt nimmt dabei eine unrühmliche Spitzenstellung im Freistaat ein. Zahlt zum Beispiel ein Haushalt mit einem Durchschnittsverbrauch von 20 000 KWh/Jahr beim günstigsten Anbieter in Weimar 1.179 Euro, in Erfurt 1.289 Euro und in Jena 1.215 Euro, muss eine Familie in unserem Landkreis, etwa in Rudolstadt 1.528 Euro oder in Saalfeld 1.511 Euro für den Bezug von Erdgas berappen.*
"Innerhalb unseres Freistaates muss die Preisgestaltung transparenter gestaltet werden", fordert der Kreisvorsitzende der FDP Saalfeld-Rudolstadt, Marian Koppe. "Derartige Preisgefälle benachteiligen nicht nur die Bürger ungerechtfertigt, sondern sie sind auch nicht nachvollziehbar und daher unzumutbar!"
Aber vielleicht ist das Gas in Saalfeld-Rudolstadt von besserer Qualität als z.B. Jena oder Weimar. Denn wie sonst soll man sich die Mehrkosten von 300 Euro erklären, mit denen ein Haushalt hier zusätzlich belastet wird.
Die FDP Saalfeld-Rudolstadt wird es sich zum Ziel setzten, Ungleichbehandlung bei Energiekosten innerhalb des Freistaates zu minimieren. "Denn ohne eine Liberalisierung des Wettbewerbes auf dem Energiemarkt sind die Menschen in den jeweiligen Landkreisen den Preisgestaltungen der Gasversorger ausgeliefert", so Koppe abschließend.

*Quelle: http://www.verivox.de/gas/gasrechner.asp

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