Neujahrsempfang

Die Thüringer Liberalen starten selbstbewusst ins Superwahljahr 2009. Hunderte Gäste aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, aus Verbänden und Vereinen, gaben sich am Sonntag zum Neujahrsempfang der Thüringer FDP die Ehre. Aus dem Kreisverband Saalfeld-Rudolstadt waren Joachim Heinecke, Klaus Hesse, Bernd Krühner und Marian Koppe vor Ort.

Der Spiegelsaal des Hotels "Schwarzer Bär" in Jena samt anliegende Räume waren überfüllt. Die Gastgeber freuten sich über gute Umfragewerte, hervorragende Wahlergebnisse und über den thüringischen FDP-Spitzenkandidaten Uwe Barth sowie den FDP-Bundesvorsitzenden Guido Westerwelle als Hauptredner. Zu Recht wurde - übrigens von der politischen Konkurrenz angemerkt - man hätte in diesem Jahr auch das Jenaer Volkshaus füllen können.

In seiner Rede wandte sich Barth insbesondere gegen die Linken und griff die Steuerpolitik der Bundesregierung massiv an. Er erinnerte an das Jahr 1989 und mahnte, dass es damals um Demokratie, Freiheit und Gerechtigkeit ging. Man dürfe sich dies nicht wieder aus der Hand nehmen lassen, "auch wenn manch witziger Spruch aus den linken Reihen den Sozialismus verniedlicht". Damals sei man für freie, geheime und demokratische Wahlen auf die Straße gegangen.
2009 habe man in Thüringen vier Mal die Gelegenheit zur Stimmabgabe, erinnerte Barth. "Vier Wahlen heißt vier Mal für die FDP stimmen." Neben Landtagswahlen stehen Kommunal- und Bundestagswahlen, sowie die Europawahlen an. "Dann geht es darum, die Weichen für die nächsten 20 Jahre zu stellen." Barth kündigte an, den Begriff "Gerechtigkeit" in den Mittelpunkt des FDP-Wahlkampfes zu setzen.

Parteichef Guido Westerwelle verwies auf die Belastung für die Mittelschicht. Er sagte, dass es in Thüringen darum gehe, ob das Land bürgerlich regiert werde, oder durch Rot-Rot. Wenige Tage vor der Bundestagswahl sei das Thüringer Ergebnis wichtig für die Bundespolitik. Der Liberale erklärte, dass mit Uwe Barth ein exzellenter und sympathischer Vertreter des Freistaates in der Bundestagsfraktion sitze. "Ich wünsche Ihnen, dass er Sie in der nächsten Landesregierung vertritt", so Westerwelle.

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