Kommunalwahl

Der Saalfelder Stadtverband der Freien Demokraten traf sich in der Gaststätte "Köditzbrunnen" zu seiner ersten Mitgliederversammlung in diesem Jahr.
Haupttagesordnungspunkte der Veranstaltung, zu der auch der Kreisvorsitzende Marian Koppe begrüßt werden konnte, waren die Neuwahlen des Ortsvorstandes sowie die programmatische und personelle Ausrichtung zur Kommunalwahl im Juni dieses Jahres.
An die Spitze der Liberalen in der Kreisstadt wurde der Saalfelder Unternehmer Joachim Heinecke gewählt. Heinecke, Mitglied des Saalfelder Stadtrats, dankte dem bisherigen Vorsitzenden Mayk Hertel, der nicht wieder für das Amt kandidierte, für seine sehr gute Arbeit der letzten vier Jahre als Chef der Saalfelder FDP.
Als alter und neuer Stellvertreter, bzw. Schatzmeister wurden Eckhard Linke und Andreas Mächt in ihren Ämtern bestätigt. Den Vorstand vervollständigen als Beisitzer, Elsa von Hirschhausen, Dieter Büchner, Mayk Hertel, Frank Jaquemoth sowie Hartmut Thomas.

Zur Kommunalwahl in diesem Jahr stellten die Delegierten der Saalfelder FDP außerdem ihre Kandidaten für die Stadtratswahl auf. Die zwanzigköpfige Liste führt der neu gewählte Vorsitzende Joachim Heinecke an. Ihm folgen Stadtrat Dieter Büchner, die Apothekerin Elsa von Hirschhausen, der Rechtsanwalt Frank Jaquemoth sowie der Betriebsratsvorsitzende der Saalfelder EPSA GmbH, Eckhard Linke.
Mit festen Vorstellungen und Zielen gehen die Liberalen in den Wahlkampf für den neuen Stadtrat. Kontinuierliche Förderung der schulischen Einrichtungen der Kreisstadt zur Gewährleistung modernster medialer Ausstattung und optimaler Lehr- und Lernbedingungen werden ebenso gefordert wie die weitere Förderung und Unterstützung der Jugendarbeit, sprich die Unterstützung der Jugendclubs und die Festigung der Zusammenarbeit mit der Bertelsmann-Stiftung.
In wirtschaftlicher Hinsicht sind die Sicherung von Arbeitsplätzen in der Innenstadt, durch die Schaffung einer "Mobilen Innenstadt" ebenso Kernforderung der Liberalen, wie eine effektivere Förderung der Ansiedlung von Unternehmen im Saalfelder Gewerbegebiet durch Senkung überhöhter Grundstückspreise, die die Niederlassung von Gewerbe eher verhindern als fördern.