Gesundheitspolitik

Kompromiss zur Vertragsgestaltung zwischen Landesinnung Orthopädie-Schuhtechnik und Ersatzkassen in Sicht

Auf Vermittlung des gesundheitspolitischen Sprechers der FDP-Fraktion Marian Koppe haben Vertreter der Ersatzkassen und der Landesinnung für Orthopädie-Schuhtechnik in einem Gespräch im Thüringer Landtag Annährung zu strittigen Vertragsdetails erzielt. Die Landesinnung hatte die FDP-Fraktion zuvor in einem Treffen über die Problematik der finanziellen Belastung des Orthopädiehandwerks durch die, im neuen Rahmenvertrag vereinbarten, Durchleitungsgebühren, den elektronischen Kostenvoranschlag und den Zwang zur Abrechnung über Abrechnungszentren informiert. Die dabei entstehenden Kosten hätten aus Sicht der Innung die Kleinbetriebe enorm belastet und stellten zudem einen immensen Verwaltungsmehraufwand dar.






Die Bundesvertreter der Ersatzkassen (TK, BEK/ GEK und DAK) kamen daraufhin auf seine Einladung erstmals mit Vertretern der Landesinnung Thüringen für Orthopädie-Schuhtechnik zu einem klärenden Gespräch zusammen. Informationsdefizite konnten dabei ausgeräumt und die unterschiedlichen Standpunkte angenähert werden, so Koppe. Er hoffe, dass nun der Weg zu einem fairen Kompromiss, mit einer für beide Seiten annehmbaren Vertragsgestaltung frei sei. "Die FDP wird sich auch weiterhin für eine ausgewogene Ausgestaltung der Verträge zwischen Ersatzkassen und Handwerksbetrieben einsetzen", sicherte Koppe zu.