News - Archiv: März 2007

26Mär
 
Marian Koppe
Marian Koppe

Am Freitag, den 23.03.2007 trafen sich die Mitglieder der FDP Königsee im Hotel "Zum Löwen" zur Mitgliederversammlung. Haupttagesordnungspunkt war die turnusmäßige Neuwahl des Vorstandes der FDP in der Rinnestadt.
Im Mittelpunkt des Berichtes des Vorsitzenden Marian Koppe stand die Arbeit der Königseer Liberalen in den vergangenen zwei Jahren. So wurde unter anderem ein Spielplatz grundsaniert, zwei Fußballturniere der Kinder des SV Thuringia Königsee unterstützt bzw. mit durchgeführt, das Gelände am und um den Springbrunnen an der Tennisanlage im Königseer Stadtwald wieder in einen ansehnlichen Zustand versetzt.
Die Partnerschaft mit dem befreundeten FDP-Ortsverband Königswinter am Rhein wurde beim Besuch der Gäste aus NRW in Königsee wieder neu aufgefrischt.
Die Wahl des neuen Vorstandes stand ganz im Zeichen der Vorbereitung des Superwahljahres 2009 mit der Neuwahl des Königseer Stadtrates und des neuen Bürgermeisters in der Rinnestadt. Folgender neu gewählter Vorstand wird die Königseer Liberalen die nächsten zwei Jahre anführen:
Vorsitzender: Marian Koppe - stv.Vorsitzender: Horst Köhler, Frank Riedel - Schatzmeisterin: Ingrid Macheleidt - Beisitzer: Anne-Katrin Petersdorf, Michael Grosch


06Mär
 
Marian Koppe
Marian Koppe

Frau Marion Philipp
Landrätin
Schlossstrasse 24
07318 Saalfeld


Sehr geehrte Frau Philipp,

wie schon in der letzten Kreistagssitzung am 14.02.2007 von der CDU/FDP- und BI-Fraktion angesprochen, möchten wir Ihnen den Standpunkt der FDP zum Thema "Verbrennungsverbot von Strauch- und Baumschnitt" noch einmal deutlich machen.
Es ist schon sehr verwunderlich, dass die Standpunkte von Zehntausenden von Kleingärtnern bei Ihrer Meinungsfindung nicht gehört wurden. Auch Ihre Aussage in der Kreistagssitzung vom 14.02.2007 zu o.g. Thema, dass die beiden Städte Saalfeld und Rudolstadt einen Antrag zum "Verbrennungsverbot von Strauch- und Baumschnitt" gestellt hätten, wurde von anwesenden Stadträten beider Städte dementiert.
Wir alle wissen, dass es eine ganze Reihe von Bürgern gibt, die Ihren Strauch- und Baumschnitt in die dafür vorgesehenen Sammelstellen bringen. Aber was ist mit den Bürgern, die kein Auto, bzw. an diesem keine Anhängekupplung oder keinen PKW-Anhänger haben? Sie müssen erheblichen finanziellen Mehraufwand in Kauf nehmen, um Ihren anfallenden Grünschnitt ordnungsgemäß zu entsorgen. Ganz zu schweigen von dem zusätzlichen Diesel- bzw. Benzinverbrauch, der dadurch erheblich erhöht wird(1 Liter = ca. 200gr. CO²) und damit eine weitaus höhere Belastung der Umwelt bedeuten würde.
Auch bei der Verrottung von Strauch- und Baumschnitt wird CO² freigesetzt, sicherlich nicht in dem gleichen Maß wie bei der Verbrennung, aber auch das sollte man bedenken.
Und wenn wir über Rauchgasbelastung reden, was ist z.B. mit der Geruchsbelästigung der Firma: "GEMES" auf dem ehemaligen Gelände der Maxhütte in Unterwellenborn, wo sich ebenfalls viele Bürger beschwert haben und bis heute noch immer keine Abhilfe geschaffen wurde?
Wir glauben, dass das Verbot der "Verbrennung von Strauch- und Baumschnitt" nicht im Interesse der Mehrheit der Bewohner des Landkreises ist.
Aus diesem Grund bitten wir Sie, noch einmal diese Anordnung zu überdenken, im Interesse der Mehrheit unserer Bürgerinnen und Bürger.

Mit freundlichen Grüßen

Marian Koppe
FDP Saalfeld-Rudolstadt
Pressesprecher