Gaststätten-Kennzeichnung bevorzugt
Königsee (OTZ). Die Vorstandsmitglieder der FDP Saalfeld-Rudolstadt bekräftigten in ihrer letzten Sitzung in diesem Jahr, in der zusammen mit dem Ortsverband Königsee vorwiegend kommunal- und landespolitische Themen diskutiert wurden, ihre Forderung nach Fortbestehen eines flächendeckenden Bildungsangebots. "Es sind Kindern und Eltern keine noch weiteren Wege zuzumuten, um Schulen im Kreisgebiet zu erreichen, ganz zu schweigen von steigenden Kosten, zum Beispiel im Schulbusverkehr", so der Kreisvorsitzende Marian Koppe.
Die Freien Demokraten wandten sich gegen einen teilweise geplanten Rückbau der Regelschule in Königsee und für den eigenständigen Erhalt der Grund- und Regelschule sowie des Dr.-Max-Näder-Gymnasiums in der Rinnestadt.

Mehrheitlich sprachen sich die Liberalen des Kreises nach Auskunft ihres Chefs für ein generelles Rauchverbot in Schulen, öffentlichen Gebäuden und Einrichtungen aus und begrüßten in diesem Zusammenhang die Entscheidung des Landtags. Die Regelungen im Gaststättengewerbe jedoch seien nicht nachvollziehbar. Favorisiert werde eine Kennzeichnung als Nichtraucher- oder Rauchergaststätte. Dann könne jeder Gast selbst entscheiden, in welche Gaststätte er geht und in welche nicht.


18.12.2007 OTZ - Ostthüringer Zeitung