Für den Spitzenplatz auf der Bundestagsliste zeichnen sich Kampfkandidaturen ab
Erfurt (OTZ/Johr). Die Thüringer FDP nominiert morgen auf einer Landesvertreterversammlung in Erfurt ihre Kandidaten für die Wahlen im nächsten Jahr.
Den Spitzenplatz auf der Liste für die Landtagswahl soll nach Wunsch des Vorstandes der Landesvorsitzende Uwe Barth einnehmen. Der 44-Jährige ist voller Optimismus, dass den Liberalen nach 1990 jetzt zum zweiten Mal der Sprung in das Landesparlament gelingt: "Wenn wir es jetzt nicht in den Landtag schaffen, wann dann." Der Jenaer schloss eine erneute Kandidatur für den Bundestag, dem er seit 2005 angehört, aus. Er will nicht den Eindruck erwecken, sich eine Hintertür offen zu lassen. Der Versammlung wird ein Vorschlag mit insgesamt sieben Personen unterbreitet, dem auch die Ostthüringer Freidemokraten Dirk Bergner (Greiz) und Marian Koppe ( Saalfeld-Rudolstadt) angehören.

Kampfkandidaturen wird es um Platz 1 auf der Liste für die Bundestagswahl geben. Dafür konkurrieren bislang der frühere Jenaer Oberbürgermeister Peter Röhlinger, Generalsekretär Patrick Kurth und der stellvertretende Erfurter Kreisvorsitzende Stefan Feuerstein.

"Unser Ziel ist es, mit Kurth und Röhlinger nächstes Jahr mit zwei Abgeordneten im Bundestag vertreten zu sein", sagte Landeschef Barth.

05.12.2008 OTZ - Ostthüringer Zeitung