In der Etatdebatte haben die Liberalen der Regierungsfraktion SPD Wählertäuschung vorgeworfen, weil sie am Landeserziehungsgeld festhalte. Erfurt (dpa/th)


Vor der Landtagswahl im Jahr 2009 habe die SPD die von der CDU eingeführte Leistung noch heftig bekämpft, sagte der FDP-Abgeordnete Marian Koppe am Freitag. Das Landeserziehungsgeld fördere ein veraltetes Familienbild. Es blieben damit gerade diejenigen Kinder zuhause, für die ein guter Kindergarten empfehlenswert wäre. Sozialministerin Heike Taubert (SPD) sagte, dass sich die SPD an den in der Koalitionsvereinbarung ausgehandelten Komprommiss halte.


30.04.2010 stz - Südthüringer Zeitung