Dreikönigstreffen ohne hiesige Liberale

Königsee/Stuttgart.
Aus seiner Sicht gehöre zur Beurteilung der Person Westerwelles zuallererst die Feststellung, dass die Partei ihre 14,6 Prozent bei der Bundestagswahl maßgeblich ihrem Vorsitzenden zu verdanken habe. Zur Ehrlichkeit gehöre aber auch, dass es nach der Wahl unglückliche Entscheidungen der Parteispitze gegeben habe. "Wenn man drei, vier Hauptpunkte, für die man gewählt wurde, in den Koalitionsverhandlungen mit der CDU nicht durchsetzen kann, muss man sich nicht wundern, wenn gute Maßnahmen wie die Erhöhung des Kindergeldes und des Kinderfreibetrages in der Wahrnehmung hinten runterfallen", sagte Koppe.

Es ist aber auch zu einfach, alles am Parteivorsitzenden festzumachen. Im Falle einer Urabstimmung würde er sich nicht gegen Westerwelle aussprechen, so der FDP-Kreischef. OTZ/TS



05.01.2011 OTZ - Ostthüringer Zeitung