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Michael Graf über den steten Tropfen, der erfolgreich höhlt

Steter Tropfen höhlt den Stein. Im Unterweißbacher Fall führt dies jetzt zum Erfolg. Das ist zuerst ein Verdienst couragierter Ortsbürger. Sie haben es satt, seit einem halben Jahrzehnt mit einer Straße leben zu müssen, die das Prädikat "verkehrssicher" längst nicht mehr verdient, und taten ihren Unmut kund.

Zupass kommt aber auch, dass im Landtag zwei Königseer sitzen, die die Region gut kennen, mit ihr verbunden sind und nachhaken, wenn es klemmt. Denn ganz ohne Lobby lässt sich gerade in Zeiten klammer Kassen schwerlich etwas anschieben.

Noch Mitte voriger Woche übrigens hatte MdL Gerhard Günther (CDU) vom Verkehrsminister die Nachricht vernommen, dass nur der Abschnitt von Blechhammer bis Einfahrt Fischzucht eine neue Oberfläsche bekommen soll. Das aber wäre höchstens der berühmte Tropfen auf den heißen Stein und nicht akzeptabel gewesen. Offenbar hat sich nach dem Gespräch seines FDP-Landtagskollegen Marian Koppe mit der Staatssekretärin bis Freitag im Ministerium einiges bewegt.

Was da wie und mit wem genau lief, ist für die Einwohner und die vielen anderen Benutzer der Straße zweitrangig. Hauptsache, um ihr Auto brauchen sie wegen der "Krater" bald keine Angst mehr zu haben.

25.05.2011 OTZ - Ostthüringer Zeitung